23.4.2025 – 30.4.2025
Anreise: Würzburg, Passau, Wien, Ptuj
Da wir uns erst am 30.4. in Slowenien mit der Gruppe treffen werden, wir uns aber noch Wien anschauen möchten, starteten wir bereits am 23.4 mit der ersten Etappe nach Würzburg. Wir ergatterten einen Premiumplatz direkt an der Donau. Es wurde mild und nach einem kleinen Stadtbummel, konnten wir den Abend sogar draußen abschließen.







Die 2. Etappe führte uns nach Passau. Hier mußten wir 3 Stellplätze anfahren, bevor wir einen freien Platz fanden. Es folgte auch hier ein kleiner Bummel durch die Stadt und der Besuch des wirklich eindrucksvollen Doms, der seit 7 Jahren innen völlig restauriert wird und in diesem Jahr fertig werden soll.





Dann folgte die spannende Einreise nach Österreich. Spannend deswegen, da ich nicht wußte, ob die bestellte ADAC Mautbox funktionieren wird. Wir sind schwerer als 3,5 t und dafür reicht eine Vignette nicht. Die Box sollte mit den umfangreichen Daten, die ich bei der Kontoeröffnung mitteilen mußte, bereits konfiguriert sein. Automatisch soll sie sich dann mit den Mautbrücken synchronisieren und die Maut vom Konto abgebucht werden. Es wird von vielen Fehlermöglichkeiten berichtet, die dann zu horrenden Bußgeldern führen. Testen kann man die Box vorher nicht. Wir starteten und schlossen die Box an. Sie blinkte rot, das heißt keine Verbindung. Nach 10 Minuten blinkte sie gelb, Verbindung vorhanden aber kein Konto – dann wurde es spannend. Mit Überschreitung der Landesgrenze blinkte sie grün und bei der Durchfahrung der ersten Mautbrücke piepte es als Bestätigung: Fahrzeug erkannt, Maut wird abgebucht. Entspannt fuhren wir dann bei permanenten Dauerregen weiter und erreichten Mittags Wien. Das Wohnmobil haben wir heute nicht mehr verlassen,da es stürmte und goß.
Nachdem wir uns die Beerdigung des Papstes im TV angeschaut hatten, machten wir uns auf den Weg, Wien kennen zu lernen. In der Regel starten wir mit Hop On Hop Off Busfahrten, um uns einen Überblick zu verschaffen. Diesmal blieben wir bereits nach der 3. Station in der U Bahn hängen, da die Strecke defekt war.
Mit Verspätung ergatterten wir dann doch noch einen Bus und ließen uns 2 Stunden durch das beeindruckende Wien chauffieren. Dann folgte der Besuch eines Cafes mit kleinem Braunen und Sachertorte bzw Eiskaffee. Über der Kärtner Str, der großen Einkaufsstr. erreichten wir die Hofburg, die Albertina und schließlich die Domkirche St. Stephan, in der wir einen Gottesdienst mit beeindruckender Orgelmusik besuchten. Wir schafften es dann noch für morgen die letzten Stehplätze für die Aufführung der Spanischen Hofreitschule zu buchen. Diese hatte ich vor bestimmt 20 Jahren einmal besucht und war sehr beeindruckt.









Morgens meldete Ute einen Wasserschaden im Bad. Die Armatur scheint undicht zu sein und das erfordert einen Werkstattbesuch aber erst morgen da Sonntag ist.
Pünktlich erreichten wir die Spanische Hofreitschule und erlebten wieder eine sehr beeindruckende Vorführung mit den Lipizzanerhengsten. Leider waren Fotos der Hauptdarsteller nicht erlaubt.




Anschließend nutzten wir unsere Hop On Hop Off Karte für eine Fahrt zum Schloß Schönbrunn. Kaiser Josef I. und später Maria Theresia haben hier ein Kunstwerk mit gigantischen Ausmaßen geschaffen. Wir ersparten uns Innenbesichtigungen der einzelnen Gebäude und Gärten sondern genossen den Sommertag mit einem ausgedehnten Spaziergang durch den Park. Abschliessend besuchten wir noch das Hard Rock Café.











Nach langer Recherche und mit Hilfe von CHAT GPT fand ich einen Bergershop mit Werkstatt, nicht weit von hier. Haben wir ein Glück. Natürlich war der Meister not amused seinen Tagesplan durcheinander gewürfelt zu bekommen, aber er hat den Austausch der Armatur dann doch vorgenommen.
Am späten Nachmittag besuchten wir das Schloss Belvedere mit dem dazugehörigen Park.



Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Praters, einen ausgedehnten Spaziergang durch den Park und ein Bierchen am Donaukanal.






Zurück ging es mit den öffentlichen Verkehrsmittel, die günstig und leicht verständlich auch für Touristen zu nutzen sind.
Tags drauf verliessen wir Wien, das uns sehr gut gefallen hat. Es ging zu unserem Treffpunkt nach Ptuj in Slowenien, 270km entfernt. Auf den Autobahnen bei wenig Verkehr und sommerlichen Wetter war dies kein Problem.
Auf dem Stellplatz konnten wir schon einige Mitfahrer begrüßen, darunter auch ein Pärchen, das wir von unserer Kanada Alaska Reise kannten.
