22.5.2025 bis 28.5.2025
Himare, Llogara Pass, Divjake NP, Tirana, Kruje, Lake Shkodra, Durres
Zum Abschied von Gjirokastra gab es beim Briefing noch einen schönen Regenbogen.


Tags drauf, auf einer 110 km kurzen, kurvigen, bergigen, landschaftlich sehr reizvollen Etappen hielten wir zunächst einmal bei der Karstquelle „Baues Auge“ – Syri i Kalter. Die Quelle liefert 6000l Wasser in der Sekunde. Das Wasser kommt ist total klar und schimmert, je nach Sonneneinstrahlung in blauen Tönen.





Auf der Strecke überraschten uns öfters Kühe und Ziegen, die plötzlich auf der Fahrbahn standen.



Dann sahen wir erstmals das Ionische Meer und machten im Cafe Ujevara, das zwischen kleinen Wasserfällen gebaut wurde, Mittagspause.



Unser Ziel, das Mokato Camp in Livadha Beach ist nicht der beste Platz der Reise, sehr eng und schräg. Nach einigem Hin und Her fanden auch wir dann einen Platz.
Abends gab es …………..


Der nächste Tag stand zur freien Verfügung, was bei den meisten zum Faulenzen genutzt wurde, zumal es bis abends schwül war und dies auch nicht zu körperlichen Aktivitäten einlud. Trotzdem reichte es zu einem kleinen Strandspaziergang mit anschließendem Bad im Ionischen Meer.





Es folgte die spektakulärste Etappe dieser Reise. Sie führte über den Llogara Pass, nur 1100m hoch aber super steil mit extrem engen Kehren. In den kleinen Orten wurde es dann schon mal eng.



Die Aussichten waren dann die Belohnung. Auch konnten wir einige der 200000 kleinen Bunker aus dem 2. Weltkrieg sehen.







Damit es spannend blieb, gab es plötzlich nach Kurven weitere Hindernisse.



Am Strand hätten wir gerne übernachtet aber es gab zu viel Wind und wir beschlossen dann doch zum Stellplatz zu fahren. Der war wieder viel zu eng für die Gruppe und selbst die Zufahrt war nur durch das Hochhalten von Stromleitungen möglich.





Die Abreise gestaltete sich genauso abenteuerlich wie die Anreise. Allerdings fehlte die 2. Stange zum Hochhalten der Stromleitungen, was das Unterfangen nicht begünstigte. Diesen Platz hätte sich Seabridge schenken könne, ich glaube, die Reiseleitung ist dergleichen Meinung.

Die Fahrt nach Tirana war auf der autobahnähnlichen Strasse kein Problem. Wir fanden sogar einen sehr gut ausgestatteten Supermarkt, wo wir die noch fehlenden Vorräte für den Rest des Urlaubs kaufen konnten.
Dann gab es die nächste eigentlich unzumutbare Anfahrt zum Stellplatz. 2 km auf einer kaum zuu fahrenden Piste mit spitzen Steinen bestückt. Der Platz selbst, malerisch oberhalb eines Sees gelegen, gehörte zu den besseren Plätzen dieser Reise.


Aber, man mag es kaum glauben, als alle ihre Plätze bezogen hatten und jeder auf seinem Stuhl den Blick auf den See und die Stille genoß, begann der Betreiber mit einem stinkenden Traktor sein Heu zu wenden. Ein Angestellter begann die unterhalb gelegenen Weinreben zu spritzen, aber Gott sei Dank mit dem Wind von uns aus gesehen. Das meinen die nicht mal böse, die haben keine Antennen, was sie mit ihrem Tun gerade so anrichten.
Abends gab es wieder……



Aufgrund mangelnder Bewegung nahm dann noch Ueli aus der Schweiz dem Besitzer die Sense aus der Hand und begann den Feldrand zu sensen.


Wir haben der Länderübersicht unserer Rundreise jetzt noch Italien und Schweiz hinzugefügt. Das kommt daher. Aufgrund eines wichtigen und schon länger feststehenden Zahnarzttermins von Ute war klar nach der Reise sofort zurück zu fahren. Einer unserer Mitreisenden brachte uns dann auf die Idee mit der Fähre von Durres nach Ancona zu fahren und somit km und Zeit zu sparen. Wir haben tatsächlich noch ein Ticket bekommen und so werden wir anders zurück reisen als geplant.
Tirana stand auf dem Programm und so wurden wir morgens mit dem Bus abgeholt und lernten sofort das Verkehrschaos kennen. Dies führte zur Programmänderung, weil wir sonst nur im Stau gestanden hätten.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt schlenderten wir über den Skanderberg Platz, an der Et`hem-Bey-Moschee und der Pyramide vorbei durch großzüge Parkanlagen und dem kleinen Basar. Interessant war die Skulpturengruppe bestehend aus einem Originalteil der Berliner Mauer, einem der 200000 Bunker und ein Konstruktionsteil des schlimmsten Gefängnisses der Hodscha Zeit. Auch die Pyramide hat ihre Geschichte. Eigentlich wollte sich Hodscha ein Denkmal setzen, wie die Pharaos in Ägypten. Leider starb er kurz vor der Fertigstellung und nach dem Fall des Regimes wurde ein Kulturzentrum daraus gemacht.









Tirana ist eine Stadt im Wandel. Nach und nach versucht sie das Erbe der kommunistischen Zeit vergessen zu machen und wenn nur die Fassaden der Bauten aus der Zeit bunt bemalt werden. Interessant fanden wir, dass es in Tirana 80000 leerstehende Apartements gibt, die nicht verkauft werden können, da sie zu teuer sind. Es wird aber fleißig weiter gebaut. Der Sinn erschließt sich in der Erklärung, dass damit Geld gewaschen wird. Korruption ist ein großes Problem hier, übrigens sitzt der Bürgermeister von Tirana und 8 seiner engsten Mitarbeiter zur Zeit in Haft. Auch die fürchterlichen Fahrkünste der Albaner lassen sich erklären, eine bestandene theoretische Prüfung kostet 150€, eine praktische 300€. Präsens für die Prüfungen sind nicht notwendig.
Nachmittags ging es zur Festung Kruje. Hier wird der Nationalheld der Albaner Skandedrberg durch ein Museum geehrte. Skanderberg war Albaner, der im Mittelalter 12 Jahre bei den Osmanen diente und zum General aufstieg, wechselte dann die Fronten und kämpfte fortan gegen sie. Er gewann 25 Schlachten ujnd erst die 26., nach seinem Tode verloren die Albaner wieder und die Osmanen übernahmen wieder das Land.











Die letzte Etappe der Reise führte uns nach Shkodra an den gleichnamigen See.

Hier endet die Tour mit der Verabschiedung unserer Reiseleiter Angela und Michi, einem letzten Seabridge Essen, mit einem leckerem vegetarischen Gericht für Ute und etwas Folklore.




Für uns hieß es 120km nach Durres um abends die Fähre nach Ancona zu nehmen. Unterwegs erhielt unser treuer Begleiter noch eine intensive Wäsche und sieht wieder aus wie neu.

Um 19 Uhr startet die Fähre.
Wir planen nach Ankunft in Ancona noch bis Mailand zu fahren, den nächsten Tag durch die Schweiz Richtung Freiburg und danach direkt nach Hause.







































































































































































































































































































