5. Lebenszeichen Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn,Rumänien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Italien,Schweiz April 2025 bis Mai 2025

22.5.2025 bis 28.5.2025

Himare, Llogara Pass, Divjake NP, Tirana, Kruje, Lake Shkodra, Durres

Zum Abschied von Gjirokastra gab es beim Briefing noch einen schönen Regenbogen.

Tags drauf, auf einer 110 km kurzen, kurvigen, bergigen, landschaftlich sehr reizvollen Etappen hielten wir zunächst einmal bei der Karstquelle „Baues Auge“ – Syri i Kalter. Die Quelle liefert 6000l Wasser in der Sekunde. Das Wasser kommt ist total klar und schimmert, je nach Sonneneinstrahlung in blauen Tönen.

Auf der Strecke überraschten uns öfters Kühe und Ziegen, die plötzlich auf der Fahrbahn standen.

Dann sahen wir erstmals das Ionische Meer und machten im Cafe Ujevara, das zwischen kleinen Wasserfällen gebaut wurde, Mittagspause.

Unser Ziel, das Mokato Camp in Livadha Beach ist nicht der beste Platz der Reise, sehr eng und schräg. Nach einigem Hin und Her fanden auch wir dann einen Platz.

Abends gab es …………..

Der nächste Tag stand zur freien Verfügung, was bei den meisten zum Faulenzen genutzt wurde, zumal es bis abends schwül war und dies auch nicht zu körperlichen Aktivitäten einlud. Trotzdem reichte es zu einem kleinen Strandspaziergang mit anschließendem Bad im Ionischen Meer.

Es folgte die spektakulärste Etappe dieser Reise. Sie führte über den Llogara Pass, nur 1100m hoch aber super steil mit extrem engen Kehren. In den kleinen Orten wurde es dann schon mal eng.

Die Aussichten waren dann die Belohnung. Auch konnten wir einige der 200000 kleinen Bunker aus dem 2. Weltkrieg sehen.

Damit es spannend blieb, gab es plötzlich nach Kurven weitere Hindernisse.

Am Strand hätten wir gerne übernachtet aber es gab zu viel Wind und wir beschlossen dann doch zum Stellplatz zu fahren. Der war wieder viel zu eng für die Gruppe und selbst die Zufahrt war nur durch das Hochhalten von Stromleitungen möglich.

Die Abreise gestaltete sich genauso abenteuerlich wie die Anreise. Allerdings fehlte die 2. Stange zum Hochhalten der Stromleitungen, was das Unterfangen nicht begünstigte. Diesen Platz hätte sich Seabridge schenken könne, ich glaube, die Reiseleitung ist dergleichen Meinung.

Die Fahrt nach Tirana war auf der autobahnähnlichen Strasse kein Problem. Wir fanden sogar einen sehr gut ausgestatteten Supermarkt, wo wir die noch fehlenden Vorräte für den Rest des Urlaubs kaufen konnten.

Dann gab es die nächste eigentlich unzumutbare Anfahrt zum Stellplatz. 2 km auf einer kaum zuu fahrenden Piste mit spitzen Steinen bestückt. Der Platz selbst, malerisch oberhalb eines Sees gelegen, gehörte zu den besseren Plätzen dieser Reise.

Aber, man mag es kaum glauben, als alle ihre Plätze bezogen hatten und jeder auf seinem Stuhl den Blick auf den See und die Stille genoß, begann der Betreiber mit einem stinkenden Traktor sein Heu zu wenden. Ein Angestellter begann die unterhalb gelegenen Weinreben zu spritzen, aber Gott sei Dank mit dem Wind von uns aus gesehen. Das meinen die nicht mal böse, die haben keine Antennen, was sie mit ihrem Tun gerade so anrichten.

Abends gab es wieder……

Aufgrund mangelnder Bewegung nahm dann noch Ueli aus der Schweiz dem Besitzer die Sense aus der Hand und begann den Feldrand zu sensen.

Wir haben der Länderübersicht unserer Rundreise jetzt noch Italien und Schweiz hinzugefügt. Das kommt daher. Aufgrund eines wichtigen und schon länger feststehenden Zahnarzttermins von Ute war klar nach der Reise sofort zurück zu fahren. Einer unserer Mitreisenden brachte uns dann auf die Idee mit der Fähre von Durres nach Ancona zu fahren und somit km und Zeit zu sparen. Wir haben tatsächlich noch ein Ticket bekommen und so werden wir anders zurück reisen als geplant.

Tirana stand auf dem Programm und so wurden wir morgens mit dem Bus abgeholt und lernten sofort das Verkehrschaos kennen. Dies führte zur Programmänderung, weil wir sonst nur im Stau gestanden hätten.

Nach einer kleinen Stadtrundfahrt schlenderten wir über den Skanderberg Platz, an der Et`hem-Bey-Moschee und der Pyramide vorbei durch großzüge Parkanlagen und dem kleinen Basar. Interessant war die Skulpturengruppe bestehend aus einem Originalteil der Berliner Mauer, einem der 200000 Bunker und ein Konstruktionsteil des schlimmsten Gefängnisses der Hodscha Zeit. Auch die Pyramide hat ihre Geschichte. Eigentlich wollte sich Hodscha ein Denkmal setzen, wie die Pharaos in Ägypten. Leider starb er kurz vor der Fertigstellung und nach dem Fall des Regimes wurde ein Kulturzentrum daraus gemacht.

Tirana ist eine Stadt im Wandel. Nach und nach versucht sie das Erbe der kommunistischen Zeit vergessen zu machen und wenn nur die Fassaden der Bauten aus der Zeit bunt bemalt werden. Interessant fanden wir, dass es in Tirana 80000 leerstehende Apartements gibt, die nicht verkauft werden können, da sie zu teuer sind. Es wird aber fleißig weiter gebaut. Der Sinn erschließt sich in der Erklärung, dass damit Geld gewaschen wird. Korruption ist ein großes Problem hier, übrigens sitzt der Bürgermeister von Tirana und 8 seiner engsten Mitarbeiter zur Zeit in Haft. Auch die fürchterlichen Fahrkünste der Albaner lassen sich erklären, eine bestandene theoretische Prüfung kostet 150€, eine praktische 300€. Präsens für die Prüfungen sind nicht notwendig.

Nachmittags ging es zur Festung Kruje. Hier wird der Nationalheld der Albaner Skandedrberg durch ein Museum geehrte. Skanderberg war Albaner, der im Mittelalter 12 Jahre bei den Osmanen diente und zum General aufstieg, wechselte dann die Fronten und kämpfte fortan gegen sie. Er gewann 25 Schlachten ujnd erst die 26., nach seinem Tode verloren die Albaner wieder und die Osmanen übernahmen wieder das Land.

Die letzte Etappe der Reise führte uns nach Shkodra an den gleichnamigen See.

Hier endet die Tour mit der Verabschiedung unserer Reiseleiter Angela und Michi, einem letzten Seabridge Essen, mit einem leckerem vegetarischen Gericht für Ute und etwas Folklore.

Für uns hieß es 120km nach Durres um abends die Fähre nach Ancona zu nehmen. Unterwegs erhielt unser treuer Begleiter noch eine intensive Wäsche und sieht wieder aus wie neu.

Um 19 Uhr startet die Fähre.

Wir planen nach Ankunft in Ancona noch bis Mailand zu fahren, den nächsten Tag durch die Schweiz Richtung Freiburg und danach direkt nach Hause.

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4. Lebenszeichen, Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Italien,Schweiz April 2025 bis Mai 2025

15.5.2025 bis 21.5.2025

Skopje (Nordmazedonien), Ohrid See, Berat (Albanien), Gjirokastra

Wir befinden uns in Nordmazedonien und stehen auf einem Stellplatz an einer Hotelanlage mit sozialistischem Charme. Nordmazedonien hat 2,1 Mio Einwohner und ist EU Beitrittskandidat.

Heute besichtigen wir die Hauptstadt Skopje, mit 700000 Einwohnern mit Abstand die größte Stadt. Mit dem Bus geht es in die 11 km entfernte Hauptstadt , wo wir von einem einheimischen Stadtführer begrüßt wurden. Er erzählte viel von der wechselhaften Geschichte Mazedoniens, immerhin hat er in seinen 40 Lebensjahren 4 verschiedene Pässe erhalten, da das Land immer wieder geteilt oder anderen Ländern zugeordnet wurde. Es besteht immer noch ein Konflikt mit Rumänien, die im Norden einen Teil Mazedoniens besitzen, sowie mit Griechenland, die einen Teil im Süden beherrschen. Seit 12 Jahren ist Nordmazedonien Beitrittskandidat der EU.

Wir schauten uns die sehr sehenswerte Altstadt an, mit der berühmten Goldgasse, dem Markt, dem mit 89 Jahren ältesten Friseur Skopjes.

Wir gingen über die alte türkische Steinbrücke in die Neustadt. Hier wimmelt es von gewaltigen antik anmutenden Gebäuden und Skulpturen. Der Wahnsinn hat hier vor 10 Jahren Einzug gehalten. 500 Millionen Euro wurden in diese Fake Gebäude investiert, die alle neu sind und historischen Ursprung vortäuschen. Der Gipfel der Sinnlosigkeit ist die Statue von Alexander dem Großen. Nach der Aufstellung gab es Stress mit den Griechen, die das Patronat zu Alexander dem Großen für sich beanspruchen. Man benannte die Statue dann um, heute heißt sie „Reiter auf dem großen Pferd“

Interessant waren die überall stehenden kleinen zum Teil lustigen Skulpturen

Skopje ist auch Geburtsstadt von Mutter Theresa. Nach einem kurzen Aufenthalt in Dublin verbrachte sie dann die meiste Zeit in Kalkutta. Hier in Skopje hat sie gar nicht einen so guten Ruf. Das liegt daran, dass sie sich in Skopje nicht hat sehen lassen nach dem fürchterlichen Erdbeben 1963. Das nahm man ihr wohl übel. Es gibt trotzdem ein kleines Museum und eine Skulptur von ihr.

Dann hatte unsere Reiseleitung für abends noch eine Überraschung für uns. Es gab einen leckeren Snack und Wein und Bier.

Das Wetter schlug um. In ganz Europa sahen wir auf dem Regenradar keine Wolke, nur über dem Balkan gab es ein ergiebiges Regengebiet. Es regnete 48 Stunden ununterbrochen. Die Temperatur wurde einstellig. Trotzdem ging es weiter. Der Ohridsee war das Ziel. Er gehört zu den ältesten Seen der Welt, ein sogenannter Langzeitsee, wie der Baikalsee und mehr als 1 Mio. Jahre alt. Seine Länge beträgt 30 km, die Breite 15 km und die mittlere Tiefe 155 m.

Abends konnten wir die sogenannte Ohrid Forelle genießen, ein echter Genuß.

Nach einer durchregneten, kalten Nacht, drückten alle die Daumen, dass wir für unseren Stadtrundgang in Ohrid und der geplanten Bootstour trockenes Wetter bekommen würden. Hat teilweise geklappt.

Interessant ist, dass in Ohrid, das mit dem See zum UNESCO Welterbe gehört, durch Kyrill und Method das kyrillische Alphabet entwickelt wurde.

Wir besuchten die Periblebtos Kirche mit wunderschönen Fresken.

Beim Bummel durch die Altstadt kamen wir noch am römischen Amphitheater vorbei.

Es folgte die geplante Bootsfahrt bei trockenem Wetter. Vorher mußte noch ein kleiner Hund mit einem Leckerlie verwöhnt werden.

Dann ging es zurück zum Stellplatz, wo gemeinsames Grillen auf dem Plan stand. Als das Fleisch und anderes Grillgut auf dem Rost lag, meinte Petrus uns mit den trockenen Perioden des Tages ausreichend verwöhnt zu haben. Es hieß dann: Grillen im Regen.

Wir verließen Nordmazedonien und reisten, wieder ohne Probleme, in Albanien ein. Zunächst war die Landschaft wild mit steilen Strassen, die teilweise mit großen Schlaglöchern bestückt waren. Dann erreichten wir die Ebene und konnten einige typischen Bilder aus dem Alltag der ärmeren Albanern machen. Überrascht hat uns, dass dort auch Erdöl gefördert wird.

Wir hatten nach 3 Tagen Ruhe vor unserer“Grünen Dame“ in Form von Michi und dachten, er hat gemerkt, dass diese frühen Besuche vielleicht nicht bei jedem gut ankommen. Irrtum -seit 4 Tagen dürfen wir uns wieder jeden Morgen über Fragen nach unserem Wohlbefinden und Smalltalk freuen. Das macht er aber so liebenswürdig, dass man ihm nicht böse sein kann. Auch Ute hat sich mittlerweile an den frühen Besucher gewöhnt.

Diese Reise entpuppt sich auch zur kulinarischen Reise durch den Balkan. Wir haben fast jeden Tag gemeinsame, sehr leckere Essen, die meistens von Seabridge bezahlt werden und so auch nicht im Roadbook stehen. Unsere Vorräte reichen wahrscheinlich bis nach Hause.

Wir müssen noch den Star unserer Gruppe vorstellen: Buddy aus Sprockhövel. Der ist wirklich niedlich und sehr gut erzogen

.

Es folgte am nächsten Morgen eine Stadtbesichtigung in Berat, mittlerweile bei wieder sommerlichen Wetter. Berat wird auch die Stadt der tausend Fenster genannt, da die osmanischen Häuser, die an beiden Seiten des Osumi Flusses steil in die Hänge gebaut wurden, große Fenster in gleichmmäßigen Abständen haben. Die Stadt beherbergt Moscheen und Kirchen gleichermaßen und laut unserem Stadtführer leben die unterschiedlichen Religionen friedlich miteinander.

Wir starteten die Besichtigung mit der Burgfestung von Berat. In der leben etwa 2000 Albaner autark von staatlichen Geldern, sie erhalten die Festung selbstständig und leben ausschließlich vom Tourismus durch die Vermietung ihrer Häuser.

Im Onufri Museum werden Werke des gleichnamigen berühmten Ikonen Malers gezeigt.

Dann ging es 100 Höhenmeter runter in den Ort. Unterwegs gab es die unterschiedlichsten Blumen zu bewundern.

Zurück zum Stellplatz „erwischten“ wir Angela bei der Vorbereitung eines weiteren kulinarischen Leckerbissens heute abend zum Briefing.

Die nächste Etappe führte uns nach Süden zur Stadt der 1000 Stufen. Gjirokastra heißt der Ort, den wir nach 140 km erreichten. Auf dem Campingplatz „Family „ wurden wir freundlich begrüßt, und hier bezogen wir einen schönen Stellplatz. Mittlerweile ist wieder Sommer, wir haben 24 Grad C und verbrachten den Rest des Tages mit relaxen.

Gjirokastra gehört zu den ältesten Städten Albaniens und wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Die Besiedelung begann aber schon im 3. Jahrhundert vor Christi. Sie ist Geburtsstadt des ehemaligen Diktators Enver Hoxha, der Albanien zu einer kommunistischen Republik umbauen wollte und ein Schreckensregime führte.

Zunächst besichtigten wir die Burg, die noch sehr gut erhalten ist, einen Uhrenturm hat, und durch bis zu 50 m dicke Mauern nicht eingenommen werden konnte.

Von hier hat man einen schönen Blick auf die einzelnen Stadtteile Gjirokastras, das im Drinotal liegt.

Wir besuchten noch das Skenduli Haus, das älteste Haus Gjirokastras. Hier kann man die typische Möblierung der Häuser der Altstadt sehen.

Im Basarviertel, das sehr touristisch ist, befindet sich die Memi Bey Moschee.

Gjirokastra gehört, wie viele andere Städte in Albanien zum UNESCO Welterbe, steht aber, wie auch einige andere Städte, auf deren roter Liste. Der zunehmende Tourismus und die Möglichkeit mit den Kulturgütern schnell Geld zu verdienen, führt dann zu ungezügelter Bautätigkeit, die den UNESCO Status gefährdet.

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3. Lebenszeichen Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Italien, Schweiz April 2025 bis Mai 2025

7.5.2025 bis 14.5.2025

Harkany (Ungarn), Szeged, Mako, Temeschwar, Orsova (Rumänien), Pirot (Serbien)

Unsere erste Station in Ungarn ist Harkany. Hier befinden sich mehrere Thermalbäder und bestimmt 50 Hotels, die zur Zeit noch geschlossen sind, wahrscheinlich wegen der Vorsaison. Hier werden wir 3 Nächste verbringen.

Unser nächster Tag begann wieder mit einer Weinprobe. Wir befinden uns in der Weinregion Siklos – Villany mit 600 Winzern. Unser Ziel war das Weingut Heumann, das einem Schweizer Ehepaar gehört.

Die Weinprobe zog sich über Stunden hin, es wurden 6 verschiedene Weine gekostet. Dazu gab es einen liebevoll zusammengestellten Imbiss lokaler Produkte. Die Weine schienen zu munden denn es wurde wieder fleißig eingekauft. Ich bin gespannt, wann unsere Mitstreiter den trinken werden, in Ungarn jedenfalls nur sehr eingeschränkt. Es gilt 0 Promille ohne Toleranz, bei Verstoß droht eine horrende Geldstrafe, und die Heimatbehörde wird informiert, dem Deliquenten doch den Führerschein zu entziehen, was wohl schon einige Male praktiziert wurde.

Dann ging es zur mitteralterlichen Burg in Siklos, wo wir eine Führung erhielten. Die historischen Daten mal beiseite gelegt, da ich sie sowieso sofort vergesse, ist die weltweit einzige Weinflaschenorgel zu erwähnen. Außerdem hatte man vom Wehrgang einen wunderschönen Blick in die Weinregion.

Dann gab es noch einen kurzen Abstecher zur Wallfahrtskirche Plebania mit wunderschönen Fresken und dem Heiligtum des Abbildes der Heiligen Maria. Viele Wunderheilungen sollen hier schon vorgekommen sein. Im Übrigen befinden wir uns in Transdanubien wieder ein Name den ich vorher noch nie gehört habe.

Dann gab es den erwarteten Wetterumschwung. Pünktlich zum Start unserer Stadtbesichtigung von Pecs fing es an zu regnen und hörte den ganzen Tag nicht auf. Wir nehmen es wie es kommt – alles eine Frage der Kleidung.

Pecs (Fünfkirchen) ist eine mediterane, historische Stadt, deren Lage und günstiges Klima eine frühe Besiedlung begünstigte. Gegründet durch die Römer wechselten dann die Herrscher und damit die Religionen, was zu einer Kathedrale, Moscheen und prächtigen Gebäuden führte. Außerdem befindet sich in Pecs die Porzellanmanufaktur Zsolnay. Im Zuge der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 entstand hier ein Kulturzentrum, das wir als erstes besuchten. Bei der Besichtigung der Manufaktur konnten wir die Maler und die aufwändigen Fertigungsprozesse beobachten, was schon sehr beeindruckend war.

Dann folgte ein kurzer, dem Wetter geschuldeter Stadtrundgang.

Der Besuch des Doms St.Peter war dann der Höhepunkt des Besuchs von Pecs. Extra für uns hat man ein Orgelkonzert bestellt, dass auf der mit 6000 Pfeifen bestückten Orgel einzigartig war.

Es folgte die Besichtigung der Moschee Gazi Khassim, die heute eine römisch katholische Kirche ist.

Dann fuhren wir zurück zum Stellplatz.

Weiter ging es Richtung Mako auf sehr gut zu fahrenden 240 km Landstrassen. Wir überquerten die Donau und sind jetzt ostwärts in der ungarischen Tiefebene unterwegs. Nach 200 km erreichten wir Szeged. Szeged hat neben dem Szegidiner Gulasch aber bei weitem mehr zu bieten. Wunderschöne Häuser mit Jugenstilfassaden so viel man will. 1879 gab es hier ein Hochwasser, das die ganze Stadt zerstörte. Fast alle Europäische Länder hatten sich seinerzeit am Wiederaufbau beteiligt und so entstand die jetzige Altstadt. Eine Besonderheit stellt das Reök Palota dar, ein dem Stile von Antoni Gaudi folgenden Jugendstilhaus.

Als wir vor dem schmucken Museum eine kleine Pause einlegten, begannen, mit klassischer Musik untermalt, Wasserspiele.

Sehr sehenswert war auch wieder die Kathedrale mit großartigen Wandmalereien.

Dann hatten wir nur noch 40 km bis zum Stellplatz in Mako. Abends wurden wir mit einer Gulaschsuppe verwöhnt.

Wir erreichten die Grenze zu Rumänien in Cenad und trafen uns dann auf dem IKEA Parkplatz in Timisoara um 11 Uhr zur Stadtbesichtigung. Die Uhren mußten 1 Stunde vor gestellt werden.

Benny, unser Guide berichtete von den Donauschwaben, Siedler, die ab dem 18. Jahrhundert aus Süddeutschland und der Schweiz ins Land kamen. Sie siedelten im Banater Land, ein Landstrich um Timisoara herum. In sogenannten Ulmer Schachteln trieben sie von Regensburg die Donau flussabwärts bis Wien oder Budapest und legten den Rest der Strecke zufuss zurück.

Benny führte uns in die sehr schöne Altstadt. In der Orthodoxen Kathedrahle wurde gerade getauft.

Im Historischem Zentrum auf dem Domplatz stehen prachtvolle Häuser. Maria Theresia beauftragte damals, Timisoara wie Wien aufzubauen. Daher nennt man es auch Klein Wien. Sie war auch für die Besiedlung des Banater Landes durch Süddeutsche und Schweizer verantwortlich.

Prachtvoll wieder der Dom Zum Heiligen Georg

Dann folgte eine Planänderung. Den eigentlich vorgesehenen Platz gab es nicht mehr. Seabridge hatte kurzfristig eine Alternative 30 km entfernt gefunden. Der war aber bisher nicht angefahren worden, und so wußte keiner, wie es dort aussieht. Es hieß nur, die Anfahrt wäre holprig, ihr steht eng auf einer kleinen Insel und abends gibt es als Ausgleich ein Abendessen im auf der Insel befindlichen Restaurant. Alles lief reibungslos und dann folgten die letzten 2 km zum Platz. Die Piste, gespickt mit tiefen Schlaglöchern, ließ nur Schritttempo zu. Dann über den schmalen Damm zur Insel ins Chaos. Alle standen eng hintereinander, ohne Rangierabstand, für die Abfahrt am nächsten Tag.

Die kleine Insel war idyllisch gelegen, und es fand gerade eine Hochzeitsfeier im Restaurant statt. Den Abend konnten wir bei einem sehr guten Abendessen und einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen begann dann das Entwirren des Gordischen Knotens. Der Erste, der die Insel verließ, wäre fast in den See gekippt. Das Hinterrad rutschte von der Piste und er blieb in gefährlicher Schräglage hängen. Schließlich schaffte er es dann doch noch da heraus.

Es folgte eine 320 km lange Etappe auf verkehrsarmen Landstrassen, durch typische Dörfer und Städtchen durch den Semenic Nationalpark

In Resita, einem früheren Standort der Eisenverhüttung, machten wir einen kleinen Stop, um uns die alten gewaltigen Lokomotiven anzuschauen. Sie sind bis zu 25 m lang

Die Mittagspause verbrachten wir auf einer schönen Hochebene im Dogneccea Gebirge.

Dann erreichten wir die Donau und Orsova, wo wir wieder einen schönen Stellplatz bezogen. Es gab große Wäsche und abends ein Seabridge Essen.

Der nächste Tag begann entspannt, bei gutem Wetter am späten Vormittag, gingen wir zu den Booten, um eine Doanaufahrt zum Eisernen Tor zu machen. Es wartete 3 Boote nebst Bootsführer auf uns. Das Eiserne Tor ist ein enger Donauabschnitt, der frührer nur mit Lotsen befahrbar war. Durch eine Staustufe ist die Gefahr gebannt und die Fließgeschwindigkeit bei einer Wassertiefe von 80 m stark reduziert worden. Wir sahen die Tabula Traiana eine Tafel aus dem Jahr 100 n Chr. anläßlich der Beendigung der Römischen Donau Südstrasse von Donaueschingen bis nach Kladovo. Zu Erinnerung an den letzten König Drakiens Decibal ist eine 55 m hohen Steinskulptur in die Felswand geschlagen worden.

Den Rest des Tages relaxten wir bei unseren Wohnmobilen.

Dann verließen wir Rumänien und damit die EU Außengrenze. Die Einreise nach Serbien verlief trotzdem problemlos – Pässe stempeln, Papiere scannen und einen Blick ins Wohnmobil.

260 km lagen vor uns und ich war wieder von der wunderschönen scenic route mit tausend Kurven begeistert. Damit bin ich scheinbar alleine, die meisten bevorzugen anscheinend doch einfacherer Strassen. Es ging wieder durch Wälder und Dörfer. Allerdings war schon zu erkennen, dass Serbien nicht so weit entwickelt ist, wie Rumänien. Auf den Wiesen wird zum Beispiel noch mit Sense gemäht. Auch weitere Tätigkeiten auf den Feldern finden vorzugsweise manuell statt.

Wir hielten in Zajecar, wo 1953 eine alte Palastanlage des Kaisers Galerius entdeckt wurde und mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Es handelt sich um eine vom römischen Kaiser Galerius um 330 n Chr. errichtete Palastanlage für seine Mutter Romula, die aus dieser Gegend stammte.

Dann fanden wir noch einen kleinen Idyllischen Wasserfall, der zu einer weiteren Pause einlud.

Schließlich erreichten wir unseren Stellplatz in Pirot auf dem wir gleich von den dort lebenden Pfauen lautstark begrüßt wurden.

Abends fanden wir uns alle am Lagerfeuer zusammen.

wieder folgte eine Etappe durch schöne Natur. Es ging bis auf 1200m am Vlasinski Stausee entlang und dann wieder nach unten. Viele Serpentine, hat Spaß gemacht zu fahren. Über die Autobahn ging es dann zur Grenze nach Nordmazedonien. Serbien war landschaftlich sehr schön aber man sieht die Armut. Die Menschen sind ernst, wir haben keinen einzigen lächeln gesehen.

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2. Lebenszeichen Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Italien,Schweiz April 2025 bis Mai 2025

30.4.2025 bis 6.5.2025

Ptuj (Slowenien), Zagreb (Kroatien), Papuk Nationalpark, Harkany (Ungarn)

Vormittags bummelten wir durch Ptuj, ein kleines, nettes Städtchen an der Drau mit der Burg Anchenstein und einer Therme. An dieser haben wir unseren Stellplatz.

Nachmittags hatten wir unser erstes Briefing. Michi und Angela, unsere Reiseleiter, machen einen sehr kompetenten und erfahrenen Eindruck. Mit Marille und Kräuterschnaps wurde auf ein gutes Miteinander und eine schöne Reise angestoßen. Der Tag endete mit dem ersten Seabridgeessen im Hotel der Therme. Das Essen war gut und auch die Stimmung, so kann es weitergehen.

Nach einer ruhigen Nacht brachen wir auf zur 1. Etappe. Wir verließen Slowenien und erreichten Kroatien. Zagreb war das heutige Ziel. Vorher besuchten wir noch Varazdin, eine kleine Stadt im barocken Stil, mit einer schmucken Altstadt. Im 18.Jahrhundert war Varazdin sogar Hauptstadt Kroatiens. Es ist der 1.Mai und so waren alle Geschäfte geschlossen bis auf wenige Restaurants. Nach einem kleinen Bummel machten wir uns auf zur Restetappe. Den eigentlich geplanten Besuch eines an der Route gelegenen Schlosses brachen wir ab, weil die Straße immer enger wurde und wir nicht gleich am Anfang Lust auf Abenteuer hatten.

Unser Campingplatz liegt kurz vor Zagreb am Rakitie See. Abends wurden wir von der Reiseleitung zu landestypischen Schmankerl aus der Region in der Restaurantbar eingeladen.

Morgens um 9 Uhr wurden wir zu einer Stadtrundfahrt mit anschließendem Rundgang abgeholt. Die ältere Stadtführerin hatte sich gleich mit dem Busfahrer in der Wolle, der nicht so fahren wollte, wie sie, was sie mit der Bemerkung: der kennt sich in Zagreb so gut aus wie ich in Hongkong, kommentierte. Zagreb ist mit rund 750000 Einwohnern die größte Stadt in Kroatien, das eine Gesamteinwohnerzahl von 3,8 Mio. hat. Vor 5 Jahren wurde Zagreb von einem schlimmen Erdbeben heimgesucht. Das ist der Grund, warum alle Kirchen, die Kathedrale und alle Museen immer noch restauriert werden und eingerüstet, mit Planen abgedeckt, nichts von ihrer sicherlich vorhandenen Schönheit preisgeben können. Insofern gab es nicht viele lohnenswerte Fotomotive. Wir besuchten das Steintor, das letzte noch vorhandene Stadttor, mit dem Heiligtum, dem Bild von der Jungfrau Maria. Interessant ist, dass die Krawatte ihren Ursprung in Kroatien hat. Im 30jährigen Krieg war ein Halstuch Teil der Uniform der Reiter. Ludwig XIV. benannte es cravate und es entwickelte sich dann zu einem Modetrend. Außergewöhnlich fanden wir auch noch das Museum der zerbrochenen Beziehungen. Hier werden Gegenstände ausgestellt, die Menschen aus aller Welt gespendet haben und die mit deren zerbrochenen Beziehungen in Zusammenhang stehen. In Erinnerung bleibt bei uns ferner ein super leckeres Mittagsessen in der Altstadt.

Am nächsten Tag verließen wir Zagreb südwärts nach Hrvatska Kostinica. 240 km vorwiegend auf kurvigen Landstrassen unterbrachen wir an einem überdimensionalen Laufrad am Fluß zur Mittagspause. Von der Strasse konnten wir noch das tulpenförmige Mahnmal der KZ Gedenkstätte Jasenovac sehen.

Über den Savefluss und durch Lipik, mit dem Lipizzanergestüt erreichten wir Slavonien, nicht zu verwechseln mit Slowenien, eine Weingegend. Unser Stellplatz liegt bei Velika auf einer Waldwiese mit Grillmöglichkeit. Alle hatten sich einkaufstechnisch vorbereitet und so wurde abends gemeinsam gegrillt.

Tags drauf lernten wir etwas von der typischen Slavenischen Lebensart kennten. Wir besuchten die Familie Milanovic in Trnava, wo sie ein Weingut besitzen. Die ganze Familie, Großvater, Sohn mit Frau, und Enkel waren vorort und hatten ein Slawenisches Frühstück vorbereitet, das aus verschieden zubereiteten Rühreiern, hausgemachten Schinken und Speck, Salami, geräucherten Käse usw. Bestand. Alles war sehr lecker. Die Familie spricht Deutsch und war sehr bemüht es uns gut gehen zu lassen.

Nach dem Frühstück brachen wir zur kleinen Stadtführung nach Dakovo auf. Sie ist eine Bischofsstadt in Slawonien mit einem barocken Bischofssitz. Im wesentlichen geprägt durch Bischof Josef Jures Strossmaier im 18. Jahrhundert. Sehr sehenswert waren die Kathedrahle mit Fresken des Alten Testatmens und eine kleine Kirche, die früher als Mosche diente.

Dann besuchten wir ein staatliches Lipizzanergestüt. Dort halten sich nur Stuten mit ihren Fohlen auf. Die Hengste werden in Lipiz gehalten.

Es ging wieder zurück zur Familie Milanovic, dort gab es eine Weinprobe .

Seit Stunden wurde für uns ein Spanferkel in einem Ofen gegrillt, außerdem wurde Gemüse in Pekas, eiserne Töpfe gegart. Das Essen war eine wirkliche Offenbarung. So zartes, saftiges Spanferkel habe ich noch nie gegessen. Auch das Gemüse hatte durch die schonende Zubereitung einen super Geschmack.

Dann hieß es Abschied nehmen vor der sympatischen Familie und 70 km zurück zum Stellplatz.

Endlich – es stand Bewegung auf dem Programm, eine geführte Wanderung durch den Jankovac Nationalpark. Etwa die Hälfte der Gruppe hatte sich dafür angemeldet. Das Wetter ist umgeschlagen, nachts hatte es durchgeregnet, die Temperaturen sind um 10 Grad auf 17 Grad gefallen aber am Morgen war alles trocken und es konnte losgehen. Mit einer Rangerin machten wir uns auf den Weg durch einen wunderschönen Buchenwald, mit ausgedehnten blühenden Bärlauchwiesen. Unterwegs erreicht uns dann doch der Regen aber wir waren vorbereitet. Zurück ging es in einem Minibus.

Nach einer sehr regnerischen Nacht und einen Temperatursturz auf 10 Grad C verließen wir Slawonien und reisten in Ungarn ein. Unterwegs steuerten wir den Aussichtspunkt „Meda“ am Nordhang des Papuk Nationalparks an. Natürlich rechneten wir nicht mit grandiosen Fernsichten aber als wir dort ankamen sahen wir – nichts. Ansonsten war die Fahrt entspannt, führte durch den o.g. Nationalpark und durch kleine Dörfer bei sehr wenig Verkehr. Und schließlich funtionierte auch die ADAC Mautbox autmatisch beim Grenzübertritt nach Ungarn.

Eins muß ich noch berichten. Michi, unser sehr kommunikativer Reiseleiter besucht jeden Morgen jeden und ich meine jeden. Auch geschlossenen Türen halten ihn nicht ab anzuklopfen und einen guten Morgen zu wünschen und sich nach den einzelnen Wohlbefinden zu erkundigen. Das kommt bei Ute gar nicht gut an – sie will morgens ihre Ruhe und vergleicht ihn schon mit den grünen Damen. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

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1. Lebenszeichen Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Italien,Schweiz April 2025 bis Mai 2025

23.4.2025 – 30.4.2025

Anreise: Würzburg, Passau, Wien, Ptuj

Da wir uns erst am 30.4. in Slowenien mit der Gruppe treffen werden, wir uns aber noch Wien anschauen möchten, starteten wir bereits am 23.4 mit der ersten Etappe nach Würzburg. Wir ergatterten einen Premiumplatz direkt an der Donau. Es wurde mild und nach einem kleinen Stadtbummel, konnten wir den Abend sogar draußen abschließen.

Die 2. Etappe führte uns nach Passau. Hier mußten wir 3 Stellplätze anfahren, bevor wir einen freien Platz fanden. Es folgte auch hier ein kleiner Bummel durch die Stadt und der Besuch des wirklich eindrucksvollen Doms, der seit 7 Jahren innen völlig restauriert wird und in diesem Jahr fertig werden soll.

Dann folgte die spannende Einreise nach Österreich. Spannend deswegen, da ich nicht wußte, ob die bestellte ADAC Mautbox funktionieren wird. Wir sind schwerer als 3,5 t und dafür reicht eine Vignette nicht. Die Box sollte mit den umfangreichen Daten, die ich bei der Kontoeröffnung mitteilen mußte, bereits konfiguriert sein. Automatisch soll sie sich dann mit den Mautbrücken synchronisieren und die Maut vom Konto abgebucht werden. Es wird von vielen Fehlermöglichkeiten berichtet, die dann zu horrenden Bußgeldern führen. Testen kann man die Box vorher nicht. Wir starteten und schlossen die Box an. Sie blinkte rot, das heißt keine Verbindung. Nach 10 Minuten blinkte sie gelb, Verbindung vorhanden aber kein Konto – dann wurde es spannend. Mit Überschreitung der Landesgrenze blinkte sie grün und bei der Durchfahrung der ersten Mautbrücke piepte es als Bestätigung: Fahrzeug erkannt, Maut wird abgebucht. Entspannt fuhren wir dann bei permanenten Dauerregen weiter und erreichten Mittags Wien. Das Wohnmobil haben wir heute nicht mehr verlassen,da es stürmte und goß.

Nachdem wir uns die Beerdigung des Papstes im TV angeschaut hatten, machten wir uns auf den Weg, Wien kennen zu lernen. In der Regel starten wir mit Hop On Hop Off Busfahrten, um uns einen Überblick zu verschaffen. Diesmal blieben wir bereits nach der 3. Station in der U Bahn hängen, da die Strecke defekt war.

Mit Verspätung ergatterten wir dann doch noch einen Bus und ließen uns 2 Stunden durch das beeindruckende Wien chauffieren. Dann folgte der Besuch eines Cafes mit kleinem Braunen und Sachertorte bzw Eiskaffee. Über der Kärtner Str, der großen Einkaufsstr. erreichten wir die Hofburg, die Albertina und schließlich die Domkirche St. Stephan, in der wir einen Gottesdienst mit beeindruckender Orgelmusik besuchten. Wir schafften es dann noch für morgen die letzten Stehplätze für die Aufführung der Spanischen Hofreitschule zu buchen. Diese hatte ich vor bestimmt 20 Jahren einmal besucht und war sehr beeindruckt.

Morgens meldete Ute einen Wasserschaden im Bad. Die Armatur scheint undicht zu sein und das erfordert einen Werkstattbesuch aber erst morgen da Sonntag ist.

Pünktlich erreichten wir die Spanische Hofreitschule und erlebten wieder eine sehr beeindruckende Vorführung mit den Lipizzanerhengsten. Leider waren Fotos der Hauptdarsteller nicht erlaubt.

Anschließend nutzten wir unsere Hop On Hop Off Karte für eine Fahrt zum Schloß Schönbrunn. Kaiser Josef I. und später Maria Theresia haben hier ein Kunstwerk mit gigantischen Ausmaßen geschaffen. Wir ersparten uns Innenbesichtigungen der einzelnen Gebäude und Gärten sondern genossen den Sommertag mit einem ausgedehnten Spaziergang durch den Park. Abschliessend besuchten wir noch das Hard Rock Café.

Nach langer Recherche und mit Hilfe von CHAT GPT fand ich einen Bergershop mit Werkstatt, nicht weit von hier. Haben wir ein Glück. Natürlich war der Meister not amused seinen Tagesplan durcheinander gewürfelt zu bekommen, aber er hat den Austausch der Armatur dann doch vorgenommen.

Am späten Nachmittag besuchten wir das Schloss Belvedere mit dem dazugehörigen Park.

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Praters, einen ausgedehnten Spaziergang durch den Park und ein Bierchen am Donaukanal.

Zurück ging es mit den öffentlichen Verkehrsmittel, die günstig und leicht verständlich auch für Touristen zu nutzen sind.

Tags drauf verliessen wir Wien, das uns sehr gut gefallen hat. Es ging zu unserem Treffpunkt nach Ptuj in Slowenien, 270km entfernt. Auf den Autobahnen bei wenig Verkehr und sommerlichen Wetter war dies kein Problem.

Auf dem Stellplatz konnten wir schon einige Mitfahrer begrüßen, darunter auch ein Pärchen, das wir von unserer Kanada Alaska Reise kannten.

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