
23.3. bis 28.3.
Washington, Shallotte, Charlston, Savannah, St. Augustine, Daytona Beach, Cape Canaveral
Der nächste Tag war super anstrengend. Es war die mit 420 Meilen längste Strecke nach Shallotte in North Carolina. Erschwerend kam hinzu, dass wir 1 Stunde im Stau standen, da ein Fahrzeug auf der Interstate brannte, und der Verkehr fast durchgängig heftig war. So kamen insgesamt 10 Stunden Fahrt zusammen. Zur Belohnung durften wir dann auch noch auf einem Walmart Parkplatz übernachten, da auf unserem vorgesehenen Parkplatz Baumaterial lagerte. Eva, unsere Reiseleiterin hatte jedem von uns gestern beim Briefing allerdings zur Motivation einen Stick mit ihren Lieblingsliedern passend zum Roadtrip geschenkt. Fanden wir alle sehr nett. Überhaubt sind wir bisher mit unseren Reiseleitern Eva und Lukas sehr zufrieden. Sie sind immer ansprechbar, sympathisch und geben sich alle Mühe, uns für die nächsten Fahrtage ausreichend zu informieren.
Jetzt ging es nach Charlston. Leider ein Tag mit fast Dauerregen, was der „Perle von South Carolina“, so wird Charlston auch genannt, ein wenig von ihrer Schönheit nahm. Wir befinden uns jetzt im Süden und es ist richtig warm geworden. In Charlston begann 1860 der amerikanische Bürgerkrieg. Auf unserer bisherigen Tour wurden wir pausenlos mit Denkmälern der verschiedenen Kriege, Kriegshelden, Soldatenfriedhöfen, Schlachtfeldern oder militärischen, historischen Gebäude konfrontiert.



In Charlston parkte ich das Wohnmobil in einem für Wohnmobile freigegebenen Parkhaus. Durch eine kostenlosen Busfahrt durch die historische Altstadt bekamen wir einen Überblick und machten anschließend einen Spaziergang.
Tags drauf war Savannah in Georgia unser Ziel.
Unterwegs besichtigten wir Fort Pulaski, wo der amerikanische Bürgerkrieg endete und Tybee Island mit ihrem fantastischen Strand. Dort erwarben wir eine Jahreskarte für alle Eintritte der National State Parks oder angeschlossenen Sehenswürdigkeiten für 80$/Fahrzeug. Die Eintrittspreise hier sind happig. Für das Fort Pulaski wurden 35$ aufgerufen. Der Pass wird sich sehr schnell amortisieren.





Danach besuchten wir noch Tybee Island mit dem fantastischen Strand.



Nachmittags folgte noch ein geführter Stadtrundgang durch Savannah, eine wunderschöne, lebendige Stadt mit vielen alten Gebäuden. Danach hatten wir Freizeit und entdeckten im Marriot Hotel phantastische Edelsteine, in einer Größe und Vielfalt, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Die ganze Lobby war dekoriert mit diesen Exponaten. Der Besitzer hat 400 Millionen Dollar in das Hotel investiert. In der Baobab Lounge nahmen wir dann noch einen Drink.







Tomo Chi







Heute ging es nach St. Augustine im Sunshine State Florida, der ältesten Stadt Amerikas. Wir sind endgültig im Sommer angekommen bei 25°C und hatten Glück, den letzten freien RV (Recreation Vehicle) Parkplatz zu ergattern, fußläufig von der historischen Altstadt gelegen.
Natürlich ist auch hier ein Fort, das aus dem 17.Jh. und aus Naturmuschelkalk erbaute Castillo de San Marcos, eines der Sehenswürdigkeiten. Das Spanish Quarter ist touristisch. Sehenswerter für uns waren das Flagler College, die Kathedrahle und weitere sehr repräsentative Gebäude.

















Daytona war unser nächstes Ziel. Auf einer Panoramastrasse am Atlantik entlang fuhren wir an schönen Strandhäusern vorbei 70 Meilen bis Daytona Beach. Leider waren die Harley Davidson Weeks seit 2 Wochen vorbei, also beschlossen wir, den weltweit größten Harley Händler Bruce Rossmeyer zu besuchen. Im Showroom stehen auf 2 Etagen einige Hundert Harleys, vom Standardmodell über zum 69000 $ teuren Custommades bis hin zu historischen Modellen. Der Besuch hatte sich wirklich gelohnt.








Danach ging es zum weltberühmten Daytona Beach auf dem man 10 Meilen fahren kann. Das mußten wir ausprobieren, obwohl vom Vermieter nicht erlaubt. 20$ Eintritt kostete der Spaß. Es war ziemlich voll, man steht von der Piste rechts, setzt sich dann vor sein Auto und beobachtet die vorbeifahrenden Autos. Nach einiger Zeit merkte ich, dass wir anscheinend die einzigen der Gruppe waren, die den Strand besuchten. Außerdem war kein Fahrzeug größer als unseres, geschweige denn schwerer (6 t). Da war ich dann beim Rausfahren doch etwas angespannt, aber alles ging gut.



Unser Stellplatz liegt etwas außerhalb von Daytona im Tomoko State Park, sehr idyllisch, wie im Dschungel.



Nach einer kürzeren Etappe am nächsten Tag, erreichten wir das Kennedy Space Center. Nach stolzen 55$ Eintrittsgeld/Person durften wir es auch betreten, nachdem wir noch schnell die 15$ Parkgebühr entrichtet hatten. Die Amis nehmen es von den Lebendigen. Wir unterstützen übrigens die „notleidende“ Ölindustrie mit unserem Spritverbrauch und 4,20$/Gallone. Am besten nicht drüber nachdenken.
Im Kennedy Space Center verbrachten wir den ganzen Tag. Es gibt wirklich gut gemachte Filme mit Animationen zu verschiedenen Themen der Raumfahrt, natürlich auch die Geschichte der Mondlandung. Interessant war auch das Artemis Programm, das neue Mondlandungen beinhaltet, sowie die Erforschung und Landung auf dem Mars.






Abends beim Briefing erfuhren wir, dass die Spring Breaker derart über die Strenge geschlagen haben, mit Schusswaffengebrauch, Schlägereien und Verletzten, dass der Gouverneur von Florida für Miami Beach und Umgebung eine Ausgangssperre für abends ausrief.













































































































































