
10.11. bis 24.11.
Sydney – Forster
Heute verließen wir Sydney und mußten uns morgens erst einmal durch den Berufsverkehr wühlen. Unterwegs sahen wir schön blühende Bäume.


Forster – Port Macquarie
Morgens machten wir noch einen kleinen Spaziergang ans Wasser und konnten zuschauen, wie Pelikane 2 Angler besuchten, die gerade ihren Fang filetierten. Außerdem lief mir noch ein Maskenkiebitz über den Weg.






Dann ging es über den Highway 1 nach Norden. In Kew verließen wir diesen und fuhren auf dem Ocean Drive eine scenic route an der Küste entlang. Leider verläuft diese Küstenstrasse nicht wie der Highway 1 in den USA direkt am Ozean entlang, sondern es gibt zwischen Strasse und Strand immer einen Grüngürtel. Man muß also verschiedene Lookouts anfahren um die Küste zu sehen – das taten wir dann auch.





Dann lag noch ein subtropisches Regenwaldbiotop auf dem Weg, in dem man Baumriesen und Würgefeigen finden konnte.



Wir stehen in Port Macquarie direkt am Kanal, der den Hafen mit dem offenen Ozean verbindet. Wie auch woanders, hat man die Ufer mit großen Felsbrocken gesichert. Diese wurden hier genutzt um an Verstorbene zu erinnern, zum Geburtstag zu gratulieren oder einen Heiratsantrag auf besondere Weise zu stellen – außergewöhnlich.



Port Marquarie – Byron Bay
Eine weitere längere Etappe von 390 km stand an. Vorher besuchten wir im Ort einen Park mit einer großen Flughundkolonie.





Auf der M1 fuhren wir weiter nordwärts. In Coffs Harbour machten wir eine Mittagspause. Die sind bekannt für frischen Fisch und Meeresfrüchte, und die ließen wir uns schmecken. Ansonsten gab es nur noch den Port Morton Lookout auf der Strecke, den wir anfuhren.

Relativ spät kamen wir in Byron Bay an. Bayron Bay ist eine sehr lebendige alternativ angehauchte Ferienstadt mit einem wunderschönen Surfstrand und das Cape Byron Lighthouse in der Nähe. Abends nahmen wir unser Abendbrot mit an den Strand und picknickten dort.



13.11. Byron Bay
Heute hatten wir unseren 1. Urlaubstag der Reise. Nichts war geplant, es hieß ausspannen. Wir besuchten den Farmers Market im Ort, wo es Musik und Angebote der Farmer aus der Region gab. Wir erstanden tatsächlich ein Dinkelbrot vom deutschen Bäcker.

Mittags begannen wir die Wanderung zum Leuchtturm. Auf einem schön angelegten Weg gingen wir am Strand, durch Eukalyptuswälder und an der Steilküste entlang bis zum Turm. Unterwegs erreichten wir den östlichsten Punkt Australiens. Nach einer Pause ging es wieder retour. Unterwegs sahen wir Koalas, ein Buschtruthahn, Australische Raben und Australische Wasseragame.







Den Rest des Tages hieß es dann relaxen. Ach ja, abends bekamen wir wieder Besuch, diesmal von einer Familie Buschsteinbrachvögel, die gerne von meinen Haferflocken naschten.




Byron Bay – Brisban
Das Wetter wurde schlechter. Es ging in die Berge zum Springbrook N.P. Je höher wir kamen, desto weniger Aussicht hatten wir. Trotzdem versuchten wir die ersten Lookouts zu besuchen.




Vom Wunburra Lookout war im Nebel die Skyline von Gold Coast zu erahnen, das noch 80 km entfernt war.

Die Purling Brook Falls erreichten wir pitschnass. Allerdings war der Gang durch den Regenwald, der seinen Namen verdiente, trotzdem schön, neben dem Wasserfall, waren wieder einige eindrucksvolle Baumriesen zu sehen.





Wir beschlossen, auch noch die Natural Bridge zu besuchen. Hier fließt ein Fluß unter einer natürlichen Brücke hindurch.




Dann brachen wir ab, auf 1000m Höhe sah ich kaum die Strasse.

Es zog sich ziemlich bis Brisbane und dort erreichten wir einen 14 km langen Stau. Die Großstadt hatte uns wieder.




Beim Briefing um 18 Uhr wurden wir von einem schweren Gewitter überrascht, so dass es abgebrochen wurde.

Zurück im Mobil stellten wir wieder einen Wassereinbruch durch das Dachfenster fest, außerdem stand das Bad unter Wasser, und es lief bereits in den Wohnbereich.
Brisbane
Wir hatten bei der Reiseleitung um den Austausch des Wohnmobils gebeten. Am Morgen hörten wir nichts, außer, dass auf eine Reaktion vom Vermieter gewartet würde.
Der Tag begann dann mit einer geführten Stadtrundfahrt, die von einer Thüringerin durchgeführt wurde, die seit 20 Jahren in Brisbane lebt. Zunächst fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, von dem man eine Sicht auf die ganze 2,3 Mio Metropole hat. Dann gings zu South Bank. Dort bummelten wir am Brisbane River entlang, immer mit Blick auf die Skyline. Unterwegs sahen wir einige schöne, in Blüte stehende Bäume. Außerdem steht hier die nepalesische Friedens Pagode, das letzte Exponat der Weltausstellung von 1988.















Weiter ging die Rundfahrt durch die teuren Vororte Hamilton und Ascot. Dann fuhren wir zurück zum Campingplatz.
Es war 14 Uhr, und wir hatten immer noch nichts bezüglich Womotausch gehört. Dann informierte Eva uns, dass wohl 1 Wohnmobil vorbereitet sei und wir es sofort abholen könnten. Das machten wir dann auch. Vorort bestand ich erst einmal darauf das Tauschmobil zu begutachten. Ich fragte nach Gas, Kraftstoff, Wasser usw. Alles in Ordnung war die Antwort. Dann begann ich mit der Inspektion. Im Gasfach fehlte schon einmal 1 Flasche. Ute entdeckte einen fehlenden Schließer an einer Seitenscheibe. Die 2. Gasflasche wurde dann geliefert und eingebaut und tatsächlich bauten sie ein komplett neues Fenster ein. Das wäre einfacher als den Schließer zu reparieren. Nachdem alles zu unserer Zufriedenheit vorbereitet war, begannen wir mit dem Umräumen. Das Wohnmobil ist erheblich jünger als das alte und viel gepflegte. Wir hoffen das unser 4. Wohnmobil das Ziel der Reise erleben wird und sind erst einmal zufrieden.
Den abends einsetzenden tropische Regen, überstand es erst einmal ohne Wassereinbruch.
Brisban – Noosa Heads
Wieder ein Tag ohne Bilder – schade eigentlich, denn die Strecke führte in die Berge des Noosa N.P. auf einer sehr schönen scenic route. Wir befinden uns jetzt an der sunshine coast, die mit über 300 Sonnentagen im Jahr wirbt. Wir haben mindestens 2 Regentage erwischt mit 0 Sicht.
Das neue Wohnmobil will liebgahabt werden. Die Dachluke im Bad ist undicht. Da das Wasser in die Dusche läuft, stört uns das nicht – der Rest des Mobils schein weiterhin trocken zu sein. Die Toilette hakte, man konnte sie nur teilweise öffnen. Nach einiger Fummelei an der Mechanik, konnte ich den Fehler beheben. Bei der Abfahrt stellten wir fest, dass der Zigarettenanzünder ohne Strom ist. Das ist nicht gut, da unser Navi darüber versorgt wird. Wir entschlossen uns gerade, wieder zur Werkstatt zu fahren, da entdeckte Ute eine 2. Stromquelle am Armaturenbrett, die auch Strom führte. Jetzt mögen wir unser Mobil wieder.
Noosa Heads
Jetzt hatten wir richtiges Sunshine Coast Wetter. Wir fuhren mit dem Bus bis Noosa und liefen dann zum Noosa N.P. Dort begann unsere geplante Wanderung. Es ging auf einem herrlichen Küstenwanderweg mit Blicken auf wunderschöne Strände bis zum Kap Hells Gate. Unterwegs konnten wir von oben sogar Delphine beobachten.







Dann bogen wir ab und gingen durch einen schönen Regenwald zurück zur Stadt. Auf dem 2. Teil waren wir ganz alleine, die meisten wählen als Rückweg den Küstenweg, den sie auch gekommen sind.



Dann gings zum Mittagessen und zum Friseur. Nach einem leckeren Frozen Joghurt bummelten wir noch ein wenig durch die Hastings Street. Noosa ist ein komplette Ferienstadt und so ist auch das Angebot an Geschäften – sehr teuer. Dann suchten wir den Fähranleger. Es gibt hier eine Fähre, die bis auf 2 km zum Campingplatz fährt. Sie fährt nur jede Stunde, und wir hatten eine gerade verpasst. Draussen war es heiss und direkt am Fähranleger befindet sich das beste Haus am Platze, das Sofitel Hotel. Wir gingen dort hinein und setzten uns in die gut gekühlte Lobby. Ute entdeckte einen Tisch mit mit Erfrischungsgetränken zur freien Verfügung. Das eiskalte Mineralwasser mit Zitrone und Gurke schmeckte fantastisch. Nach einiger Zeit wollte sich Ute ein 2. Glas holen. Ein Kellner trat zu ihr und fragte sie, ob sie nicht ein Glas Champagner möchte. Nachdem sie bejahte, öffnete er eine Flasche gab ihr ein Glas. So kann man 1 Stunde Wartezeit gut überbrücken. Von der Fähre konnten wir sehen, wie die Schönen und die Reichen hier leben.









Hatte ich ganz vergessen – morgens wollten wir unsere Wanderschuhe anziehen, und ich öffnete das Staufach, wo unsere Schuhe lagern. Alle Schuhe pitschnass und das Wasser stand im Staukasten.
Noosa Heads – Rainbow Beach
Unser erster Stop war bei Searys Creek. Hier gibt es einen kleinen Fluß mit einer merkwürdigen Färbung, die von den Teebäumen stammen. Es sind Tannine und andere organische Stoffe aus den Blättern und Rinden – sind völlig ungefährlich.


In der Bymien Picnic Area machten wir wieder eine kleine Wanderung zum Poona See. Diese führte wieder durch einen schönen subtropischen Regenwald. Unterwegs konnten wir einige Buntwarane entdecken.






Am Rainbow Beach gibt es die Carlo Sandblow, eine riesige Wanderdüne, sowie einen endlosen Sandstrand.




Abends gab es wieder das tägliche Briefing, dem Ute eine rockige Note verlieh.

Rainbow Beach
Heute stand ein Höhepunkt der Reise auf dem Programm. Wir fuhren mit 4×4 Kleinbussen nach Fraser Island oder wie es seit 2023 heißt, K‘gari, das ist der ursprüngliche Name der Butchulla-Aborigenies und bedeutet Paradies. K‘gari ist die größte Sandinsel der Welt mit einer Länge von 123 km und einer Breite von 22 km. Es beherbergt den ältesten Regenwald der Welt mit Arten, die schon zu Gondwanas Zeiten existierten und sich bis heute nicht verändert haben. Es gibt sehr viele endemische Pflanzen, die weder auf dem Festland noch sonst wo in der Welt existieren können, man rätselt noch, warum das so ist. Ein Beispiel ist der leuchtend grüne Foxtail Fern. Interessant ist auch, dass K‘gari über 100 Süsswasserseen besitzt, teilweise Regenwasserreservoires oder Quellen.
Wir starteten die Fahrt mit einer völlig überdrehten, aber trotzdem sympatischen Fahrerin, die durch rockige Musik und permanenten Redeschwall, gute Laune verbreitete. Die Fähre, hat weder einen Ableger noch Anleger und sucht sich jedes Mal den günstigsten Platz. Auf K‘gari angekommen, dauerte es 10 Minuten, da hatte ein Fahrzeug einen Reifenschaden, und unser Fahrzeug sprang nicht mehr an. Man begann den Wagenheber zu suchen und fand ihn nach einer halben Stunde nicht. Ein anderes Fahrzeug wurde per Funk zu uns beordert, und der hatte einen Wagenheber. Der war aber zu kurz. Mittlerweile übernahm einer aus unserer Gruppe die Initiative und begann kreativ und immer unter dem Wagen liegend, mit der Demontage des Rades. Nach 1 Stunde war es vollbracht, und auch unser Fahrzeug bekam Strom über ein Überbrückungskabel und sprang wieder an.
Dann begann der Ritt, erst durchs Inland auf Sandpiste mit tiefen Löchern und dann, am Strand entlang bis Lake McKenzie, ein Regenwasserbecken, in dem wir ein erfrischendes Bad nahmen. Unterwegs sahen wir noch einen Dingo, einen Weißbauchadler und den größten Adler Australiens, den Keilschwanzadler mit eine Flügelspannweite von bis zu 3m.















Dann ging es weiter zum Maheno Wrack, ein ehemaliger Luxusliner, der 1935 zum Verschrotten nach Japan gebracht werden sollte. Ein heftiger Taifun sorgte dafür, dass die Schleppketten rissen und das Wrack an den Strand gespült wurde, wo es seitdem verrottet. Dort gibt es auch die Möglichkeit einen Rundflug zu machen, von der Strandpiste aus.





Bevor es auf 65 km Strandpiste mit bis zu 85 km/h zurück ging, hielten wir bei Eli Creek, einer Süsswasserquelle, die jeden Tag 40000l Wasser ins Meer fließen läßt. Dort nahmen wir noch einmal ein erfrischendes Bad.

“Zuhause“ angekommen, erhielt ich wieder Besuch, diesmal von einem Gelbhaubenkakadu, der von meiner Salamischnitte etwas ab haben wollte. Er näherte sich in kleinen Schritten, bis er auf meinem Arm saß und ich mich nur „retten“ konnte, indem ich ihm ein Stück auf den Boden warf.





Rainbow Beach – Bundaberg
Was noch wissenswert ist: In Australien begrüßt man sich mit neben den bekannten Hi oder How `re you doing am Tage mit Good day. Ich bin einige Male mit „Hello my love“ begrüßt worden und war sichtlich beeindruckt über meine anscheinend sympatische Wirkung. Leider erfuhr ich später die wahre Bedeutung – diese Begrüßung wird bei seniors, also bei alten Männern benutzt, so auch heute bei Tanken.
Um 8 Uhr waren wir pünktlich zur Delphinfütterung in Tin Can Bay. Hier kommen jeden Morgen einige Delphine um sich Leckerlis abzuholen. Sie erhalten aber nur kleine Mengen, damit sie weiter jagend ihre Nahrung finden.



In Marybourough machten wir eine längere Pause. Dies ist ein schmuckes Städtchen mit wunderschönen alten Fassaden. Es war gerade Markttag und an dem ersten Stand wurde deutsche Bratwurst angeboten. Die probierte ich und ich muß sagen – wie zuhause. Dann fanden wir noch einen deutschen Bäcker, bei dem wir 2 Brote kauften. Ich entdeckte eine auffällig, im Stil der 1920er Jahre gekleidete Frau, die sich gerne fotografieren ließ. Auch die Ampelfrauen waren ganz dem Stil der alten Zeit angepaßt. Ute fand dann noch einige witzige Street Art Bilder.














Es ging weiter nordwärts, die Landschaft veränderte sich wieder. Links und rechts erstreckten sich große landwirtschaftliche Flächen und Zuckerrohrplantagen. Diese gehören zur alt eingesessenen Rumdestillerie von Bundaberg. Der statteten wir einen kurzen Besuch ab, verzichteten aber auf eine geführte Führung.
Interessant ist noch, dass das Great Barriere Reef im Süden bis vor die Küste Bundabergs reicht.





Die Küste von Bundaberg ist Heimat der größten Population der Karettschildkröten. Wir haben Glück, denn zur Zeit legen sie an den Stränden ihre Eier ab. Im Mon Repos Turtle Centre trafen wir uns abends und hofften, dass an diesem Abend Schildkröten an Land kommen. Nach 3 Stunden Wartezeit gab es das Signal, dass sich 2 Schildkröten am Strand befinden. In völliger Dunkelheit gingen wir mit einem Ranger zu den Stellen. Licht war für uns verboten, fotografieren auch und wenn nur sehr eingeschränkt für ein paar Sekunden nach Freigabe. Wir konnten über 1 Stunde sehen, wie die Eier abgelegt und dann mit Sand abgedeckt wurden. Dann verschwand die Schildkröte wieder im Meer. Diese war das erste Mal 2015 hier am Strand. Die Tiere werden vermessen, markiert und von Seepocken gesäubert. Alle 3 Jahre legen sie bis zu 120 Eier.




Bundaberg – Rockhampton
Wieder lag eine lange Transferstrecke mit nur einem Highlight vor uns. Dieses war der Abstecher nach 1770. So heißt die Stadt, an deren Strand James Cook 1770 Australien entdeckte und betrat. Heute ist es eine Ferienstätte mit einem Gedenkstein und einer schönen Lage.






Der Rest der Fahrt zog sich und schließlich kamen wir in Rockhampton an. Seit 2 Tagen haben wir wieder über 30°C, wir befinden uns jetzt wieder in den Tropen.
Sehenswert in Rockhampton sind die schön restaurierten Hausfassaden von Gebäuden aus den 1860er bis 1900er Jahren.








Abends gab es wieder ein Seabridge Essen.


Rockhampton – Eungella N.P.
Die letzte wirklich lange Etappe lag mit 420 km vor uns. Da es wieder schwül und mit 35°C heiß geworden ist, läßt es sich im klimatisierten Fahrerhaus gut aushalten. Trotzdem zog sich die Etappe und Ute sprang wieder ein.
Die letzten 20 km waren dann wieder nach meinem Geschmack. Es ging bis auf 700 m auf einer extrem steilen und engen Strasse. Oben waren es dann auch „nur“ 28,5°C. Von einem Outlook hatte man wieder eine schöne Aussicht auf das langgestreckte Tal.


Der Eungella N.P. ist bekannt für seine Platypuspopulation. Wir kennen die merkwürdigen Tiere unter Schnabeltiere.
Diese Tiere haben bei ihrer „Konstruktion“ allerlei durcheinander bekommen. So sind es eierlegende Säugetiere. Sie haben einen Entenschnabel, einen paddelförmigen Schwanz, wie ein Biber, das Fell eines Otters und Krallen wie ein Bär. Zwischen den Zehen haben sie Schwimmhäute. Männliche Tiere haben einen Giftstachel. Unter Wasser schließen sie die Augen und spüren ihre Beute durch elektrische Impulse ihres Elektrosinns auf. Es hat keine Zähne sonder Hornplatten. Unter UV Licht leuchten die Tiere, da ihr Fell fluoreszierende Farbstoffe enthält. Sie sind sehr selten und nur in dieser Region Australiens beheimatet.
Große Erwartung eines zu sehen hatte ich nicht. Wir legten uns am späten Nachmittag auf die Lauer und tatsächlich erblickten wir dann eins in großer Entfernung und später ein weiteres etwas näher. Beim entfernteren Tier konnte man sogar blaue Färbung am Kopf, Beinen und Schwanz erkennen.








Abend gab es wieder ein gemütliches Lagerfeuer.

Eungella N.P. – Cape Hillsbourough
Eine kurze Etappe führte uns durch die Zuckerrohrfelder und Farmen der Gegend.



Ein kleiner Loop, kurz vor dem Ziel, führte uns erstmals durch Mangroven.



Auf dem Campingplatz leben auch die Großen Braunen Kanguruhs und Wallabies. Wie man sieht, lassen sie es sich gutgehen. Ich entdeckte noch einen neuen Vogel, den Jägerliest.







Am nächsten Morgen gab es noch eine kleine Kanguruhparade am Strand, der zum Baden förmlich einlädt. Hier badet niemand, denn es gibt die Stinger Qualle, die durch ihre Nesseln furchtbare Verbrennungen hervorrufen kann. Es gibt Stingersuits, Ganzkörperanzüge die davor schützen sollen.




Dann noch schnell eine Morgenwanderung zum Outlook. Da sahen wir von oben einige Meeresschildkröten.







