Die Kapstädter leiden seit 3 Jahren unter der Trockenheit und rationieren den Wasserverbrauch je Einwohner auf 50 l, kaum sind wir da, regnet es. Bereits in der Nacht fing es an, und am Morgen war es sehr bewölkt.
Heute stand die Besichtigung Kapstadts auf dem Programm. Morgens wurden wir mit dem Bus abgeholt, und ein deutschsprachiger Stadtführer begrüßte uns. Eigentlich sollten wir in Kapstadt auf 10 neue Mitreisende, sowie auf Christa, der neue Assistentin von Christine, stoßen, aber ein Mitreisender hatte am Flughafen 3 Mal die falsche PIN eingegeben, als er Rand aus dem Geldautomaten ziehen wollte. Dies führte zu Verzögerungen, so dass wir ohne sie mit der Stadtrundfahrt begannen. Es waren auch nur 6 Personen in Kapstadt gelandet, die anderen sollten angeblich den Flug verpaßt haben.
Der Tafelberg war voll in Wolken gehüllt, damit war an eine Gondelfahrt zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Wir fuhren auf den Signal Hill, ein vorgelagerter Berg, von dem man auch eine schöne Aussicht auf Kapstadt hat. Es lockerte etwas auf und die Sicht wurde besser. Mittags stand die Entscheidung an, auf den Tafelberg zu fahren aber der Gondelbetrieb war jetzt aufgrund zu starker Winde eingestellt.
Stattdessen machten wir mit dem Stadtführer einen geführten Spaziergang durch Kapstadt, trafen auf die verspäteten „Neuen“ und hatten danach den Rest des Tages zur freien Verfügung.
Kaum waren wir abends wieder an den Wohnmobilen, fing es wieder an zu regnen, den Kapstädtern sei es gegönnt. Morgen soll das Wetter wieder besser werden.
Kapstadt mit TafelbergKapstadtRobben Island, Mandelas Gefängnisinselbunter Stadtteil in KapstadtParkbewohnerWM Stadion KapstadtGreenmarketProtea, Nationalblume SüdafrikaProtea, Nationalblume Südafrikaalter Sklavenmarkt in KapstadtGedenkstätte an die SklavereiNamen von Sklaven
Unser Stadtführer berichtete am nächsten Tag, dass der gestrige Regen das Thema der Kapstädter sei. In unseren Breiten würde man den Regen als normale Luftfeuchtigkeit bezeichnen.
Der Tag war wieder voll beplant und wir begannen mit der Kaprundfahrt. Den ersten Teil der Strecke, bis Hout Bay, hatte ich gestern schon mit dem Sightseeing Bus gemacht, allerdings bei bestem Wetter. Dann überquerten wir die Halbinsel und über Simons Town, auf einer wunderschönen Küstenstrasse, fuhren wir in den Table Mountain Nationalpark zum Kap der Guten Hoffnung.
Kaprundfahrt, Hout BayKaprundfahrtElanantilopeKap der Guten Hoffnung
Dort waren wir nicht alleine und es galt sich anzustellen, um das Photo mit dem Holzschild zu machen.
Christine hatte sich wieder eine Überraschung ausgedacht und baute eine Sektbar auf. Dann stieß die ganze Gruppe auf die schöne Reise und das Erreichen des Kaps an.
Gruppenfoto am Kap
Das Wetter wurde jetzt wieder gut und ich unternahm eine kleine aber anspruchsvolle Wanderung zum Cape Point. Dort nahm uns der Bus wieder auf und weiter ging es zum Boulder Beach, zur Pinguin Kolonie. Es machte Spaß die Pinguine so nah zu beobachten. Schamlos trieb es ein Pärchen hinter Büschen. Ein anderes war schon weiter und hatte sich um 2 Eier zu kümmern. Bei der Familie nebenan, sah man schon ein neu geschlüpftes Wesen. Eifrig wurden woanders Bruthöhlen ausgehoben oder vom Nachbarn Nistmaterial geklaut. War sehr kurzweilig.
Am nächsten Tag hieß es Abchied nehmen von Kapstadt. Es ging Richtung Stellenbosch der Weinregion des Kaps. In der Umgebung von Stellenbosch gibt es mehr als.80 Weingüter, 3 davon galt es zu besuchen und 2 Weinproben standen an.
Nach dem Abstellen der Wohnmobile in Stellenbosch, fuhren wir mit dem Bus zum Weingut Delheim. Dort wurden 5 Weine verköstigt, mit entsprechenden Erklärungen eines Mitarbeiters.
Weinprobe beim Weingut DelheimWeingut Delheim
Dann ging es zum Weingut Camberley. Dort war es ganz fein. Auf der Terasse, mit freinem Blick auf den Tafelberg, wurde zunächst Sekt angeboten. Dann folgten Lachshäppchen. Dann gab es 2 Weinproben, unterbrochen mit Springbockcarpachio. Beim anschließenden Mittagessen gab es Strauß und 3 weitere Weinproben. Das ganze hatte Stil. Schließlich wird ein Wein dieses Weingutes auch in der 1. Klasse der Lufthansa angeboten.
Das dritte Weingut, das wir besuchten, besichtigten wir nur kurz, aus dem Grund, weil es völlig anders war, als die beiden anderen. Es hieß Tokaro, war ganz modern gestaltet und mit moderner Kunst geschmückt. War ein interessanter Kontrast zu den vorherigen.
Kunst beim Weingut Tokaro
Dann hatten wir noch etwas Freizeit in Stellenbosch.
Der nächste Tag bot eine landschaftlich schöne Strecke durch die Weinbauregion von Stellenbosch und Franschhoek bis zum Atlantik nach Hermanus.
Über den Sir Lowry’s Pass ging es zu einem Aussichtspunkt, von der man einen atemberaubenden Ausblick auf die False Bay und den Tafelberg im Hintergrund hatte. In der Ebene besuchten wir kurz Gordon’s Bay mit einem schönen weißen Strand.
Dann folgten 10 km auf einer Küstenstrasse, die zu den schönsten Südafrikas zählt.
Panoramaküstenstrasse nach HermanusPanoramaküstenstrasse nach HermanusPanoramaküstenstrasse nach HermanusFalse BayFalse Bay mit TafelbergGordon’s BayGordon’s BayBlinder Pasagier
Wir erreichten Betty’s Bay und damit die zweite Pinguinkolonie, die wir besichtigten.
Pinguinkolonie Betty’s BayPinguinkolonie Betty’s Bay
Danach fuhren wir Richtung Hermanus und bezogen unser Camp.
Wenn ich in der Schule besser aufgepasst hätte, wüßte ich, dass das Kap der Guten Hoffnung nicht der südlichste Punkt Afrikas ist, sondern Cape Agulhas. Da ich aber nicht der Einzige mit diesem Wissensdefizit zu sein scheine, hatte Seabridge dieses Ziel mit in die Reise aufgenommen. Diese Fahrt stand am nächsten Tag auf dem Programm.
Vorher sahen wir uns aber noch Hermanus an und frühstückten in einem sehr schönen Cafe am Meer. Hermanus hat uns sehr gefallen. Es ist ein sehr gepflegter Ort mit vielen Geschäften und Freizeitangeboten.
Bucht bei Hermanus
Die weitere Fahrt verlief im Vergleich zu den Vortagen etwas trister. Wir sind eben schon verwöhnt, dass uns eine Aussicht auf den Atlantik nicht mehr zum Anhalten bringt.
In Cape Agulhas bezogen wir unser Camp und gingen etwa 1,5 m zum Kap. Hier kommen von links der Indische und von rechts der Altantische Ozean zusammen. Im Gegensatz zum Kap der Guten Hoffnung herrscht hier noch kein Massentourismus.
Cape AgulhasIndischer OzeanAtlantischer Ozean, oder doch umgekehrt?Leuchtturm vom Capa Agulhas
Ich hatte vergessen, von einer netten Begegnung gestern, zu berichten. Auf der Fahrt nach Lüderitz, trafen wir in der Wüste auf einen Radfahrer mit Gepäck. Jürgen hatte uns in Botswana von ähnlichen Begegnungen berichtet und die Radfahrer mit einer kalten Cola beglückt. Das taten wir jetzt auch. Wir hielten an, und Ute rannte mit der Cola in der Hand zum Radfahrer. Der wußte nicht, wie ihm geschah. Er war Japaner und seit 11 Monaten unterwegs. 15000 km war er bis dato geradelt, er wollte nach Lüderitz und dann bis Kapstadt, wo seine Reise enden sollte und er wieder nach Hause fliegen wollte. Seit 10 Tagen war er in der Wüste unterwegs, bei bis zu 40 Grad C, und ihr könnt euch vorstellen, mit welchem Genuß er die eiskalte Cola trank. Wir machten dann noch gegenseitig ein paar Fotos und wünschten eine gute Reise.
eine nette Begegnung
Heute hatten wir einen der seltenen „freien Tage“. Das hinderte uns nicht daran, ein eigenes Programm aufzustellen.
Zunächst fuhren wir noch einmal nach Kohlmanskoop, einer verlassenen Diamantengeisterstadt, die Anfang des 20. Jahunderts von Joseph Lüderitz gegründet wurde. Lüderitz kam kurz danach um, als er von einer Excursion den Ort Lüderitz mit dem Kanu auf dem Atlantik erreichen wollte. Er wurde nie gefunden.
Wir nahmen an einer geführten Tour teil und erfuhren wie der Diamantenboom ausgelöst wurde, wie man zu der Zeit lebte und wohnte, wie Diamanten geschmuggelt wurden und wie heute noch nach Diamanten geschürft wird. Es gibt eine riesige Verbotszone, über 100 km lang, gesichert durch Starkstromzäune und nur durch eine Sicherheitsschleuse zu betreten und zu verlassen. Die Tour wurde durch eine ältere, deutschstämmige Namibianerin geleitet, die uns viel von der früheren Zeit berichten konnte.
Anschließend fuhren wir zum Diaz View Point, einem Aussichtspunkt, von dem man einen schönen Blick hat auf eine Bucht und einer vorgelagerten Insel mit Robben.
Diaz View Point, RobbeninselDiaz View Point, Robbeninsel
Willy schien den Verlust des Pechvogels an uns nicht zu akzeptieren, denn wir fanden ihn auf dem Parkplatz mit geöffneter Motorhaube. Nichts ging mehr. Gemeinsam mit einigen Anwesenden schoben wir ihn an und tatsächlich, der Wagen sprang an, und er konnte zum Campingplatz fahren. Wie sich herausstellte, war der Anlasser defekt. Er soll morgen einen neuen bekommen.
Danach folgte noch ein Besuch der Achat Coast, die einen naturbelassenen einsam Strand bot.
Achat Coast, wir grüßen euch
Es war Zeit zu essen und wir besuchten ein empfohlenes Restaurant, in dem wir sehr gut aßen und den Nachmittag bei Kaffee und Waffeln ausklingen ließen.
Lüderitz, FelsenkircheLüderitzLüderitz
Am nächsten Tag stand wieder eine 360 km lange Transferstrecke nach Keetmanshoop auf Teer an.
War das eine Wohltat, die gravel roads mal verlassen zu haben.
Wir legten in der Lodge Alte Kalkofen nach 250 km eine Pause ein, um dort die sogenannten lebenden Steine zu betrachten, sogenannte Lithos. Das sind Pflanzen, die wie Steine aussehen, sehr interessant.
Lodge Alte Kalkofen, ein neugieriger SpringbockLithosLithosLithos
Bevor wir unser Camp erreichten besuchten wir noch Giants Playground. Dies sind übereinander gestapelte Felsquader, die aussehen, als hätte ein Riese mit Steinen gespielt.
Giants PlaygroundGiants Playground
Zum Sonnenuntergang gingen wir in den Köcherwald. Diese Quiver Bäume kommen nur hier und in Kapstadt vor. Wir erlebten einen wirklich schönen Sonnenuntergang und einen farbenprächtigen Himmel.
Quiver BaumKöcherbaumwaldKöcherbaumwald, wir grüßen euch wiederKöcherbaumwald, BewohnerKöcherbaumwald, KlippschlieferKöcherbaumwald, SonnenuntergangAbendstimmung
Die heutige Schadensbilanz sieht wie folgt aus:. 1 defekte Kühler, 2 defekte Anlasser, 2 Autos ohne volle Leistung (Turboschaden?) Hurra, wir waren dieses Mal nicht dabei.
Abends verabschiedeten wir unsere 6 Mitreisenden, die nur Namibia gebucht hatten.
Die dritte Nacht Powerkuscheln in unserem neuen Querbett bekam uns besser als die ersten 2 Nächte. So ein Alkoven hat schon sein Vorteile.
Heute gings wieder auf die Piste. Um halb Sieben stellte Sam den richtigen Reifendruck ein. Dann fuhren wir zur Naute Destille zum Probieren. Morgens um 10 Uhr gab es für jeden 5 verschiedene Brände und Weine. Wir hatten anschließend ja nur noch 120 km gravel road bei 35 Grad C vor uns. Hier fahren nur die ganz Harten mit.
Naute Destille, Tiere in der NachbarschaftNaute Destille, Tiere in der NachbarschaftNaute Destille, Tiere in der NachbarschaftNaute Destille, Tiere in der Nachbarschaft
Danach führte uns die Route zu 2 Ausichtspunkten des Fish River Canyons zu betrachten. Er ist 160 km lang, 22 km breit und bis zu 555 m tief und ist damit der zweitgrößte Canyon der Welt.
Fish River CanyonFish River CanyonFish River Canyon
Dann bezogen wir unseren Stellplatz im Camp des Canyon Roadhouse. Dort aß ich, in einem urig eingerichteten Lokal, lecker Springbock Sirleon, butterzart.
Canyon RoadhouseCanyon RoadhouseCanyon Roadhouse
Am nächsten Tag standen die letzten 70 km Piste auf dem Programm. Insgesamt sind wir auf der Tour über 1700 km Piste gefahren. Wir hatten 23 Reifenschäden, was Christine mit, unterdurchschnittlich, kommentierte.
Es waren 340 km insgesamt zu fahren, und wir hatten den Grenzübergang nach Südafrika zu bewerkstellingen. Dieser war sehr einfach und unkompliziert.
An unserem Tagesziel Springbock ließen wir unser Wohnmobil waschen. Für 6 € waren 5 fleißige Angestellte tätig. Teilweise nahmen sie sich huckepack um auch die höheren Bereiche des Womos zu reinigen. War eine echte Show.
Die nächste Etappe war wieder eine Langstreckenetappe. 400 km galt es zu bewältigen, allerdings auf einer hervorragenden Strasse durch eine wunderschöne Berglandschaft.
Unterwegs wollten wir in Nancy’s Tea Room, in Clanwilliam, Rooibos Tee trinken. Vor der Tür trafen wir auf den Besitzer, der sich entschuldigte, den Laden geschlossen zu halten, wegen Wassermangels. Es geht also los. Mal sehen. was uns in Kapstadt erwartet. Clanwilliam ist übrigens das Zentrum des Rooibos Teeanbaus. Nur hier gibt es diesenTee, der in aller Welt exportiert wird.
Unser Tagesziel war Lambert’s Bay am Atlantischen Ozean, ein bei Südafrikanern beliebtes Touristenstädtchen. Zunächst beuchten wir Birds Island, eine durch eine Brücke zu ereichende, vorgelagerte Insel, auf der es zur Zeit Kaptölpel gibt, die ihre Jungen aufziehen.
BirdsislandKaptölpelKaptölpel mit Jungen
Abends schaffte es Christine wieder fast die gesamte Mannschaft zum Besuch eines Fischlokals zu überreden, wo wir zwar 1 ½ Stunden auf das Essen warteten, dieses aber hervorragend mundete.
Die nächste Etappe brachte uns nach Melkbosstrand in die Nähe von Kapstadt.
Unterwegs gab es verschiedene Optionen zum Besuch von Sehenswürdigkeiten. So besuchten wir Paternoster, einer der ältesten und bekanntesten Urlaubsorte an der Westküste. Das empfohlene „Vorstrand“ Restaurant, wo wir einen Kaffee trinken wollten, war noch geschlossen. Also machten wir einen kleinen Strandspaziergang, fast allein am großen Strand.
Strand von Paternoster
Anschließend besuchten wir Langebaan, ebenfalls ein beliebter Ferienort.
Dann folgte der West Coast National Park, ein Vogelparadies mit schönen Aussichtspunkten auf die Lagune. Beeindruckende Vögel ließen sich nicht blicken aber die Fahrt durch den Nationalpark war trotzdem schön.
West Coast National ParkWest Coast National Park
Zuletzt fuhren wir nach Melkbosstrand. Dies ist ein Windsurf und Kite Paradies. Es blies ein sehr starker Wind und nur die absoluten Könner waren draußen. Im Hintergrund konnte man den Tafelberg von Kapstadt sehen, sowie Robben Island, die Gefängnisinsel, auf der Mandela einsaß.
Hier blieben wir einige Zeit, bevor wir unser Camp bezogen.
Melkbosstrand mit TafelbergMelkbosstrand mit Tafelberg
Abends gab es wieder eine Verabschiedung………..
Am nächsten Tag stand zunächst einmal die Abgabe unseres Womos bei Bobocamp Kapstadt an. Dies hatte folgende Vorgeschichte:
Als wir nach unserer Havarie das Mobil des Technikers übernahmen, merkten wir erst abends, nachdem wir etwas runter gekommen waren, dass wir ein Raucherfahrzeug übenommen hatten. Außerdem war es noch verdreckt, trotz des Einsatzes des Hotelhousekeeping von Helmeringhausen, und wir bemerkten noch Mängel an der Ausrüstung. Ich konnte unsere Beschwerde erst am nächsten Morgen loswerden und verlangte einen weiteren Tausch des Womos, so schnell wie möglich. Christine hatte völliges Verständnis und versprach sich für uns bei Bobocamp einzusetzen. Ein Tausch war aber frühestens in Kapstadt möglich. Als Sofortmaßnahme ließ sie die Gardinen und Polsterbezüge sofort reinigen. Ute putzte stundenlang das Innere des Womos und mit reichlich Duftspray wurde der Geruch leidlich weniger. In den darauffolgenden Tagen lernten wir das Womo besser kennen und schließlich auch lieben. Schließlich hatte es Automatik, einen 90 l Tank und einen stärkeren Motor. Ute und ich beschlossen, das Womo nicht zu tauschen sondern nachbessern zu lassen. Die täglichen Putzeinsätze von Ute hatten schließlich auch den Rauchgeruch zu gut wie vertrieben. Aus diesem Grund mußten wir morgens zu Bobocamp mit der Mängelliste: Austausch aller defekten LED Leuchten, Austausch der Matratzen, Austausch des Sitzpolsters, Austausch aller Fliegengitter, Feinjustierung des Automatikgetriebes sowie nochmalige Grundreinigung. Abends sollten wir das Womo wieder auf unserem Platz vorfinden.
Ansonsten ging es nach Kapstadt. Ute hatte sich für eine Township Tour angemeldet. Da ich dazu keine Lust hatte, machte ich eine Kap Umrundung mit dem Sightseeing Bus. In 2 ½ Stunden konnte ich die wunderschöne Gegend hinter dem Tafelberg erleben, wie Hout Bay, Camps Bay, Clifton, Bantry Bay, Sea Point, Three Anchor Bay und schließlich die Waterfront von Kapstadt. Dort traf ich Ute wieder, die auch sehr zufrieden war mit ihrer Tour.
Kapstadt Long RoadKapstadt Long StreetKapstadtHout BayCamps BayCliftonTafelberg von „hinten“
In Townships leben bis zu 3 Mio. Menschen. In dem von Ute besuchten, lebten 15000 Menschen. Die Einnahmen dieser Touren kommen vollständig sozialen Projekte in den jeweiligen Townships zugute. Der Tourguide erläuterte die Historie der Townships, das heutige Leben und die unterschiedlichen Lebensumstände dort. Im Township leben vom Millionär bis zum bettelarmen Arbeitslosen, sowie eine Mittelschicht, in eigenen Gebieten zusammen. Bildungsmangel, aufgrund schlechterer Schulen, scheint ein Hauptgrund zu sein, warum viele Schwarze nicht aus ihrer schlechten Situation heraus kommen.
Eingang Langa Townshipwohlhabende Bewohner im TownshipMittelschicht im Townshiparme Bevölkerung im TownshipEinrichtung eines armen BewohnersEinrichtung eines armen Bewohners
Wir verbrachten den Rest des Nachmittags an der Waterfront.
Kunst an der Waterfront Das Kunstwerk besteht aus Coladosenstreifen und KronkorkenTownshipgitarren aus alten Kanistern
Nach unserer Rückkehr, waren wir sehr gespannt, auf unser Womo. Es roch schon einmal frisch und angenehm. Wir haben neue Matratzen und ein neues Sitzpolster erhalten. Alle Gardinen und Polsterbezüge wurden noch einmal gereinigt. Das Bett war mit neuem sehr schicken Bettzeug neu bezogen. Der Rest der Arbeiten soll morgen auf dem Campingplatz erfolgen.
Wir sind erst einmal zufrieden.
Hier noch eine Anekdote von Christine. Ute bot Christine am Morgen ein Pfefferminzbonbon an. Wie wir erst am Abend erfuhren, brach bei Christine beim Zubeißen ein Zahn ab. Sie ließ sich nichts anmerken, sondern suchte bereits im Bus, im Internet nach einem Zahnarzt in Kapstadt. Dort erlebte sie ein Wunder. Der Zahnarzt war technisch auf dem allerneuesten Stand. Er scannte den lädierten Zahn ab und fertigte in 1 ½ Stunden eine Krone, die sofort passte. Auch die Zahnfarbe stimmte. Ich schätze hier wird bereits mit 3 D Printern gearbeitet. Da haben die Zahnärzte in Deutschland noch viel aufzuholen.
Am folgendem Tag lagen 260 km bis nach Solitär vor uns. Klingt eigentlich ganz entspannt, aber die Strecke beinhaltete 180 km Piste. 30 km Salzpiste war zu befahren wie eine Teerstrasse, dann folgten 150 km übles Waschbrett. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen nicht mit 30 Stundenkilometer zu fahren, wie die ersten Pisten, sondern 60 bis 70 km/h schnell. Das kostete schon Überwindung aber sonst kommt man nicht voran und das Fahrwerk sowie die weicheren Reifen schlucken die Unebenheiten besser. Trotzdem würde ich mit unserem Wohnmobil keinen km hier fahren.
Zur Vorbereitung dieser Tagesetappe hat der Mechaniker mit einem 2. Mann in den letzten 2 Tagen in Swakopmund alle bekannten Schäden an den Fahrzeugen repariert, einschließlich den Einbau eines neuen Kühlers. Bei uns fiel noch zum Schluß der rechte Blinker aus, der am nächsten Morgen um 6:30 Uhr, kurz vor unserer Abfahrt, noch repariert wurde.
Die Fahrt war ohrenbetäubend laut, weil alles schepperte, selbst die Gardinenröllchen sprangen aus den Schienen, so dass die Gardinen auf halb sieben hingen, aber landschaftlich war es wieder grandios und wunderschön.
Wir fuhren durch den Namib Naukluft Nationalpark in den Kuiseb-Canyon hinein, über den abenteuerlichen Gaub-Pass (827 m) und dann wieder in die Sanddünen der Namib-Wüste.
Schließlich erreichten wir das Camp in Solitär. Die Konzentration hatte mich so angestrengt, dass ich nach Ankunft erst einmal ein paar Stunden geschlafen habe. Es ist eben kein Erholungsurlaub.
Namib Naukluft NationalparkNamib Naukluft NationalparkNamib Naukluft NationalparkNamib Naukluft NationalparkGaub PassKuiseb-CanyonWendekreis des Steinbocks, Sonne steht im ZenithSolitaire, Überbleibsel aus früheren Seabridgetouren?Solitaire, Überbleibsel aus früheren Seabridgetouren?Solitaire, Überbleibsel aus früheren Seabridgetouren?
Übrigens blieb 60 km vor dem Ziel ein Wohnmobil stehen und ließ sich nicht mehr bewegen. Alle Warnleuchten waren an, Motorsteuerung, Getriebe, ABS usw. Er ließ sich nicht mehr starten, bis Christine, unsere Reiseleiterin, kam (sie war noch 50 km entfernt) mit einem Stein einige Motorteile traktierte und schließlich den elektrischen Fehler erkannte und behob – bei mittlerweile 40 Grad. Die hat echt was drauf.
Abends gab es wieder ein gemütliches Lagerfeuer mit dem Restholz vom letzten, dass wir mitgenommen hatten.
Der nächste Tag begann entspannt. Ausschlafen, beim Bäcker Brötchen holen und draussen gemütlich frühstücken. Ja, richtig, hier in der Wüste gab es einen wirklich guten Bäcker.
Nur 90 km Piste stand uns bevor und diesmal war sie sehr gut zu befahren. Nach 1.1/2 Stunden erreichen wir unser Ziel Sesriem
Der Empfehlung Christine folgend besuchten wir sofort nach Ankunft den Canyon, um eine kleine Wanderung dort zu machen. Nach einem kurzen Abstieg, erreichten wir das Flussbett und konnten dort die pittoreske Felslandschaft, die der Fluß geschaffen hatte, bestaunen. Nur alle paar Jahrzehnte fällt hier Regen.
Es wurde brüllend heiß, über 40 Grad C, und nach dem Bezug unseres Stellplatzes, galt es nur noch Schatten suchen, ein wenig schlafen und abduschen.
Sesriem CanyonSesriem CanyonSesriem Canyon
Der nächste Tag begann früh. 4:30 Uhr aufstehen, 5:30 Uhr abfahren um den Sonnenaufgang von Düne 45 zu genießen. Die Düne gehört zum Dünenmeer der Namib, das Weltnaturerbestatus hat. Danach sollte es zum Sossusvlei gehen. Wir genehmigten uns für diese beiden Ziele einen Umweg von 120 km.
Vor dem Sonnenaufgang galt es die große Düne 45 zu erklimmen. Das war Schwerstarbeit und schweißnass, sowie kurzatmig, kam ich nach 40 Minuten oben an. Der Sonnenaufgang selbst war eigentlich unspektakulär, schön war das Farbspiel mit den Dünen.
Danach ging es, wie geplant zum Sossuvlei, einer Salz-Tonpfanne mit abgestorbenen Bäumen darin. Wir hatten das schon während unseres Rundfluges von oben betrachten können. Nach Bezahlen des Eintritts wird man ca. 4,5 km mit einem 4WD zur Tonpfanne gebracht. Zu den roten Dünen, bietet die weiße Pfanne mit den toten Bäumen einen unwirklichen Kontrast.
SossuvleiSossuvleiSossuvlei
Es wurde wieder heiß, und wir machten uns auf den 60 km Rückweg zum Camp.
Jetzt begann die eigentliche Tagesetappe über 180 km Piste nach Duwisib.
Es begann alles ganz harmlos. Die Strasse war akzeptabel und die Landschaft wunderschön. Wir näherten uns den Namib Bergen und fuhren über den 1630 m hohen Tsarishoogte Pass. Ich mag solche Strassen und als dann noch kleine Wasserlöcher zu durchfahren waren, hatte ich richtig Spass. Leider wurden die Wasserlöcher von Mal zu Mal länger und ich hatte Mühe den Wagen da durch zu manövrieren. Das Wasser spritzte bis zum Alkoven. Als ich Ute gerade sagte: so jetzt habe ich genug Spass gehabt, kam sie. Die Mutter aller Wasserlöcher, ca. 150 m lang. Im Wasserloch steckte bereits Willy fest. Davor versammelten sich 8 Wohnmobile. Bernd watete mutig durch das Wasser, es reichte bis zum Oberschenkel und suchte die beste Stelle um einen Durchfahrtsversuch zu wagen. Auf der anderen Seite gab er dann Pierre Signal für den Versuch. Er schaffte es, und nach und nach durchfuhren dann alle Mobile diese Passage. Willy wurde angeschoben und schaffte es schließlich auch. Er ist übrigens der augenblickliche Pechvogel, denn er hatte gestern schon eine kapitale Reifenpanne und nach dem heutigen Desaster, ereilte ihn das gleiche Schicksal 3km vor unserem Camp noch einmal.
Abends gab es ein Seabridgeessen beim deutschstämmigen Farmer, dem das Camp und die Farm gehört.
Namib Berge morgensSpasswasserlochQuälerei„die Mutter“ der Wasserlöcher
Gestrandet
Das war der bisher härteste Tag unserer Wohnmobilkarriere.
Er startete völlig entspannt mit Ausschlafen und einem gemütlichen Frühstück. Ich versprach Ute anläßlich des Valintintages einen besonderen Tag. Der sollte es dann auch werden, nur anders als gedacht. Sam, unser Mechaniker, reparierte unsere gebrochenen Schranktürscharniere. Als Vorletzte fuhren wir dann los. Wir hatten gehört, dass sich bereits wieder 2 festgefahren haben sollten, und nach 10 km, sahen wir alle wieder.
Die Strecke war unpassierbar. Etwa 300 m Piste mit tiefem Sand, der durch die letzten Regenfälle angespült worden war, versperrten die Weiterfahrt. Christine und der Farmer hatten bereits reagiert als wir ankamen.
Man baute eine Strasse für uns.
Ich konnte es nicht glauben. Ein riesiges Baufahrzeug war dabei den Sand aus der Fahrbahn zu schieben und gleichzeitig zu glätten. Manche unserer Mitstreiter, die zeitig gestartet waren, harrten bereits einige Stunden aus. Wir mußten ungefähr 1 Stunde warten, dann gab es das Signal. Einer nach dem anderen fuhr mit Vollgas in die Piste, die sofort wieder nachgab. Alle schafften es trotzden, sich durch den Sand auf die andere Seite zu wühlen.
nichts geht mehreine Strasse extra für unsder nützliche Helfer
Die Fahrt ging dann für uns erst einmal normal weiter, bis die gelbe Motorwarnleuchte sich zu den uns schon länger begleiteten Warnleuchten, „kein ABS“, „kein ASR“,“kein Hillholder“,gesellte. „Check Engine“ gab uns die Anzeige noch mit auf den Weg aber wo checkt man die Engine mitten in der Wüste. Also weiterfahren. Dies akzeptierte der Motor auch noch 20 km, dann schaltete er in den Schonmodus. Nach weiteren 20 km ging gar nichts mehr.
Wir warteten auf Christine, die kurze Zeit später zu uns stieß, mit der bitteren Nachricht, dass Sam nicht auf der Piste war, sondern ein Getriebeschaden an seinem Fahrzeug hatte und noch auf dem Campingplatz versuchte zu reparieren. Also fiel seine Hilfe schon mal aus. Ein Abschleppseil hatte Christine nicht, da die Fahrzeuge nur abgeschleppt werden können aber selbst, mangels einer Abschleppöse vorne, nicht abschleppen können.
Ihr kennt ja Christines Kreativität mittlerweile. „Dann müssen wir euch eben die letzten 29 km bis zum nächsten Ort schieben“ war ihre Lösungsvorschlag.
Ute besorgte einen am Strassenrand liegenden Reifenmantel. Mittels unserer Wäscheleine banden wir den Reifen vorne an den Kühler von Christines Wagen. Dann ging es los.
Für Ramiro, Christines Assistenten, war dies wieder ein Fest. Er liebt diese Herausforderungen. Vorsichtig schob er sich an unser Fahrzeug und begann es anzuschieben. Es funktionierte wunderbar. Mit 50 km/h schob er uns über die Piste und den folgenden Hügeln bis nach Helmeringhausen. Er sah hinten gar nichts, mußte nur den eingeklemmten Reifen zwischen unseren Fahrzeugen im Auge behalten und ich durfte keine großen Lenkbewegungen ausführen und nicht bremsen.
wo ein Wille ist, gibts auch einen Wegder Pusher
In Helmeringhausen gab es von Sam die Anweisung, die Batterie abzuklemmen. Wir gingen dann im örtlichen, sehr schönen Hotel, Leberkäs essen. Gab es hier wirklich. Nach dem Essen machte ich einen neuen Versuch unser Womo zu starten, nachdem ich die Batterie wieder angeklemmt hatte, ohne Erfolg. Sam war mit seiner Reparatur auch noch nicht fertig und damit sah der Plan wie folgt aus: Christine verläßt uns und holt die Gruppe ein. Sam stößt, so Gott will und er wieder fahrtüchtig wird, zu uns und versucht uns flott zu kriegen. Wir übernachten hier und fahren morgen 2 Etappen.
gestrandet
Um 19 Uhr erreichte Sam uns. Er schloß das Diagnosegerät an unser Fahrzeug und versuchte den Fehler zu lokalisieren, ohne Erfolg. Ein Batterietausch brachte auch nichts. Wir übernachteten an Strassenrand in Helmeringhausen.
Am ächsten Tag, um 6:30 Uhr, überraschte Sam uns mit der Lösung, die Fahrzeuge zu wechseln. Wir sollten mit seinem weiterfahren, er würde auf den Transporter mit dem Ersatzfahrzeug warten, dass dann unser havariertes Womo zurück nach Windhoek bringen sollte, ein Fahrstrecke 7 Stunden.
Ich war froh, dass es für uns eine Lösung gab und rechnete mir aus, um 8:30Uhr auf der Piste zu sein – nicht so in Afrika.
Erst einmal wurde sein Fahrzeug auf den eigentlich geschlossenen Campingplatz gebracht. Dann begann er den Werkstattwagen, denn als solcher wurde das Womo mißbraucht, ausgeladen. Dann besorgte er einen Housekeeper vom Hotel, der versuchte aus der Junggesellenhöhle wieder ein halbwegs sauberes Womo zu machen. Dann schleppter er uns auf den Campingplatz. Dann wurden die Wohnraumbatterien getauscht, dann wurden die Gasherde getauscht, dann wurden die Reservereifen getauscht, alles unter dem Aspekt, unsere waren besser als seine. Dann mußten wir mit allen unseren Sachen umziehen. Dazwischen führte er 65 Telefonate. Lange Rede kurzer Sinn um 12:30 Uhr konnten wir endlich starten.
die mobile Werkstattunser “ Neuer“, Bj. 2015, 130.000 km
Vor uns lagen die restlichen 110 km Piste von gestern und weitere 120 km bis nach Lüderitz.
Die Fahrt war ok, ich gewöhnte mich schnell an das Automatikgetriebe, und der fehlende Alkoven half uns bei dem stürmischen Winden vor Lüderitz. In der letzen halben Stunde unserer Fahrt sank das Thermometer von 35 GradC auf 23 Grad C.
Es stürmte so stark, dass wir 3 Mal den Stellplatz wechselten, bis wir eine Position gefunden hatten, bei der das Womo nicht wie eine Schiffschaukel wackelte.
Wir haben übrigens den Pechvogel jetzt von Willy übernommen.
Der nächste Tag versprach entspannt zu werden. Nur 50 km nach Omandumba waren zu absolvieren. Diese 50 km führten tief in den Orongo Nationalpark, wo die Buschmänner eine Siedlung bewohnen. Diese wollten wir besuchen.
Wir waren die ersten am Ziel und fuhren gleich ins Dorf. Das war etwas voreilig. Dort hatten wir nichts zu suchen. Also einige 100 m rückwärts auf einen Vorplatz, der völlig leer war. Das kann auch ein Problem darstellen, welchen Stellplatz nimmt man? Wir probierten solange, bis ich mich im losen Sand festgefahren hatte. Mit Plastikschaufel und Salatschüssel gruben wir das Wohnmobil wieder frei und ich kam aus dieser mislichen Lage heraus. Dann warteten wir auf unsere Mitstreiter, und warteten und warteten. Nach 1 ½ Stunden waren wir immer noch alleine, was angesichts der Tatsache, dass ich Bernd etwa 4 km vor unserem Ziel überholt hatte und er schon längst hätte da sein müssen, merkwürdig war.
schöner Stellplatz aber leider falsch
Ich begann den Weg zu Fuß abzulaufen, den wir gekommen waren und nach 500 m fand ich alle Wohnmobile auf den vorgesehenen Stellplätzen. Wir waren falsch. Schließlich fanden wir noch eine Lücke.
Anfahrt zum Orongo NationalparkAnfahrt zum Orongo NationalparkOrongo NationalparkOrongo NationalparkBriefing bei 40 Grad C
Als nächstes stand ein sogenannter Bushwalk an. Wir besuchten die Familien der Buschmänner, die wir in ihrem traditionellen Outfit antrafen.
Die Buschmänner sind das älteste Naturvolk der Erde und man spricht von deren Einzugsgebiet, als sie noch Nomaden waren, als die Wiege der Menschheit.
2 Männer, 2 Frauen und ca 20 kleine Kinder begleiteten uns auf den 2 stündigen Spaziergang. Uns wurden Heilpflanzen und deren Anwendung gezeigt, das Feuermachen mit einem Stück Holz, die Herstellung und der Gebrauch von Pfeil und Bogen, die Herstellung des absolut tötlichen Pfeilgifts, das Anschleichen auf der Jagd und das Aufstellen von Fallen zum Fangen von Vögeln.
Der Rundgang war sehr interessant und authentisch. Natürlich leben diese Familien auch schon vom Tourismus, allerdings noch in einer sehr zurückgenommenen Form, so dass für uns alles Gezeigte sehr überzeugend und auch stolz wirkte.
BuschmännerBuschmännerBuschmänner
Am Abend war das Abbrennen eines Lagerfeuers geplant. Wir standen frei, ohne Strom und Entsorgung in einer atemberaubenden Felslandschaft, da passte das Lagerfeuer gut in die nächtliche Szenerie.
Es wurde auch ein sehr schöner Abend, wo die ganze Gruppe im Halbkreis um das Feuer saß und, wie schon so oft geübt, zechte und sang.
Vorglühen der FeierbiesterLagerfeuer im Orongo Nationalpark
Der nächste Tag begann früh. Wir starteten um 6:30 Uhr nach Swakopmund. 200 km größtenteils auf Piste waren geplant. Auf diesen Pisten mußte man sogenannte Riviers durchfahren, ausgetrocknete Flußbette, in denen sehr viel Sand angehäuft ist. Da hieß es Anlauf nehmen und durch. Bisher ging auch alles gut, allerdings trafen wir dann auf eine Stelle, wo ich wirklich anhielt, dann 100 m rückwärts fuhr und mit voller Beschleunigung und in der Hoffnung, dass es reichen würde, durchrauschte. Diesmal schaffte ich es. Einige Kilometer weiter, sahen wir die 2 vor uns gestarteten Wohnmobile stehen. Die sandige Stelle war bestimmt 100 m lang und sehr tief. 1 Wohnmobil hatte es bis zur Hälfte geschafft, blieb stecken und wurde mit Hilfe von 10 Dorfbewohnern durch das Rivier geschoben. Das 2. Wohnmobil versuchte am Rand durchzukommen, das war ein fataler Fehler. Hier war es noch weicher, es brach ein und fuhr sich fest. Alle versuchten es freizubekommen. Es gab eine Schaufel und sonst nur Hände. Alle Versuche mit Brettern und Steinen verliefen negativ. Der Dorfälteste sagte zu mir, ich sollte eine Umgehung durch das Dorf nehmen. Ich ging die Strecke ab und unterwegs sprach mich eine Bewohnerin an und sagte mir, dass wir diese Route keinesfalls fahren könnten, da noch 2 breitere Flußdurchfahrten kämen und wir diese nie schaffen würden. Das bedeutete, dass wir die gestrige Route zurück fahren und einen Umweg von 70 km in Kauf nehmen mußten. Immerhin eine Möglichkeit, das Tagesziel zu erreichen. Ich versuchte Chistine tel. zu erreichen aber wie sich herausstellte, war ihr Akku leer, der Klassiker. Also fuhren wir zurück, um die restliche Gruppe und Christine zu informieren. Auf den 20 km zurück, kamen uns bereits einige Mitreisende entgegen, die wir auf die Situation einstimmten und die zu fahrende Umgehung mitteilten. Im Camp verabredeten wir mit Christine, dass sie zu den Havarierten fährt und der Rest der Gruppe die geänderte Route in Angriff nimmt.
da ging nichts mehrsofort waren Helfer da
Auf der Fahrt nach Swakopmund, über den Trans Kalahari Highway, wechselte die Landschaft kontinuierlich. Es wurde immer karger und schließlich hatten wir die Sandwüste erreicht. Dafür wurde es auch immer kühler und in Swakopmund hatten wir schließlich angenehme 25 Grad. Wir werden hier 3 Tage bleiben und bezogen einen Luxusstellplatz, mit eigenem Badehäuschen, Terasse, Grillplatz und eigener Palme. Übrigens, die Havaristen hatten es dann mit Hilfe der Dorfbewohner auch geschafft.
Strand Swakomund
Um 8 Uhr, am nächsten Tag, startete unser Swakopmund Programm mit einer Wüstentour in die Namib mit Allradfahrzeugen. Es galt, neben der Schönheit der Dünen, die Little 5 der Namib zu finden. Das sind: Namaqua Chamäleon, Sandviper, Schaufelkopfsalamander, Cartwheeling Spinne und Palmato Gecko. Alle diese Tiere leben im Sand oder sind so gut getarnt, dass wir sie nicht sehen. Unser Guide zeigte die Spuren, die die Anwesendheit der Tiere verrieten und grub sie dann aus. Bis auf den Cartwheeling Spider fand er auch alle Tiere. Es war wieder einmal beeindruckend wie sich Tiere auch die schwierigsten Lebensräume erschließen. Diese 4 stündige Tour war nicht nur unterhaltsam, wegen der Fahrt durch die Dünen, sondern auch wieder sehr lehrreich.
Für nachmittags hatten wir uns zu einem Rundflug über die Namib angemeldet. Auf diesen 2 ¼ Std. dauernden Flug hatte ich mich schon lange gefreut.
Wir starteten in einer 6 sitzigen Cessna, die so ausgelegt war, dass 4 Personen unbequem darin sitzen können. Mir taten die beiden Frauen aus Südamerika leid, die hinter uns saßen und überhaubt keinen Platz hatten. Das war aber auch das einzig Negative. Der Flug war einfach grandios. Über 650 km flogen wir durch Canyons, über die großen Dünenfeldern, über Salzseen bis zur Küste. Dann ging es die Skelettküste nordwärts zurück nach Swakopmund. Der Pilot war gut drauf, er flog teilweise nur in 30 m Höhe und tauchte in den Canyon hinein.
Es war wieder ein Glanzstück der Natur, diese Farben und Formen zu erschaffen.
Abends traf sich die Gruppe in einem sehr guten Restaurant zu einem gemeinsamen Essen und Ihr wisst schon…..
Eine Seelöwen und Delphin Tour stand am nächsten Tag auf dem Programm. Mit einem Katamaran gings los. Die Anfahrt zu den Robbenbänken versüssten uns 2 zahme Pelikane und eine Robbe, die zwar in Freiheit leben, von Menschen aber aufgezogen wurden. Sie besuchten uns hin und wieder, verschwanden für eine Zeit und tauchten dann wieder überraschend auf, um an Bord mit zu reisen. Natürlich wurden sie mit etwas Fisch belohnt.
Robben gibt es in Namibia zu hauf, 2,6 Mio. Tiere wird geschätzt. Wenn man sich vor Augen führt, dass eine Robbe pro Tag die Menge von 1/3 ihren Körpergewichts fressen kann, verwundert es nicht, dass die Fisch- und Brillenpinguinebestände sehr gefährdet sind. Wir sahen einige Kolonien und konnten anhand der Menge der Robben das Problem verstehen. Einige Delphine konnten auch beobachtet werden, und dann wurde zu unserer Überraschung Austern und Sekt serviert. Man lebt nicht schlecht als Camper.
WegbegleiterRobbenkolonieRobbenkolonieDelphine
Nach unserer Rückkehr am frühen Nachmittag, beschlossen wir den Tag nicht nutzlos zu verplempern, sondern noch eine eigene Exkursion mit dem Wohnmobil zu unternehmen. Etwa 50 km weit in die Namib hinein kann man die Welwitschias, eine besondere Wüstenpflanze, die hier und in Angola anzutreffen ist, bestaunen. Die älteste Pflanze ist 1500 Jahre alt. Die Tour führt durch das Moon Valley, einer Mondlandschaft in den Goanikontes Nationalpark. Wir hatten diesen Canyon gestern vom Flugzeug aus gesehen und jetzt durch fuhren wir ihn mit dem Mobil. Nach 2,5 Stunden erreichten wir die 1500 Jahre alte Pflanze. Sie ist durch einen Zaun geschützt und von einem Podest aus, kann man sie bestaunen.
Die Fahrt war sehr einsam. Auf der gesamten Strecke kam uns kein einziger Wagen entgegen. Die Piste war grenzwwertig. Übelstes Waschbrett. Nach und nach meldeten sich wieder alle Warnleuchten am Armaturenbrett. Ich habe gelernt. dass Iveco ein Italiener ist, und Italiener lieben diesen Schnickschnack, man braucht ihn nicht zu beachten.
Komischerweise ist da was dran, denn nach dem Tanken in Swakopmund waren alle Lichter wieder aus.
Goanikontes NationalparkWaschbrettSwakop FlussbettKuisep CanyonFlechtenFlechten1500 Jahre alte Welwitschia, ca 2 m hochweibliche Welwitschiamännliche Welwitschia
Nachmittags beim Briefing verabschiedeten wir 11 Mitreisende, die übermorgen wieder nach Hause fliegen. Dazu kamen noch Bettina, die Asistentin von Christine und Dani unser Mechaniker.
Es gab einen kleinen Umtrunk und anschließend ein schönes Seabridgeessen mit frisch Gegrilltem.
Anschließend wurden die Fahrzeuge gemeldet, an denen Reparaturen auszuführen waren. Von 19 Mobilen mußten 16 in die Werkstatt, wir eingeschlossen.
Mir war gar nicht bewußt gewesen, dass wir uns auf 1800 m Höhe befinden. Die Nacht war dadurch schön kalt gewesen. Die Tagestemperaturen gehen mittlerweile hoch in die 30er Grad.
Kakteenblüte auf unserem Camp
Am nächsten Tag wurden wir mit einem Bus zur Stadtrundfahrt nach Windhoek abgeholt. Unser Fahrer zeigte uns die Bereiche, wo die schwarze Bevölkerung wohnt, nämlich noch in Blechbehausungen, allerdings mit Tieren, was deren Reichtum bedeutet. Die Bastarde (dies ist hier kein Schimpfwort), Mischlinge zwischen schwarzer und weißer Hautfarbe , bevorzugen Steinhäuser und legen schon Wert auf ein entsprechendes Prestige. Die weiße Bevölkerung bevölkert die besten Wohngebiete.
Namibia ist größer als halb Europa und hat eine Bevölkerung von 2,3 Mio. Einwohner. Es gehört mit Südafrika und Botswana zu den reichsten Ländern Afrikas.
Windhoek hat uns nicht besonders beeindruckt. Dies wurde auch nicht besser durch die Tatsache, dass wir im Aufzug des Independant Museums steckenblieben und das bei Utes Klaustrophobie und Höhenangst (Glasfahrstuhl). Wir bummelten noch 2 Stunden durch die Einkaufsmeile und fuhren dann zu Joe’s Bierhaus, um etwas zu essen. Diese Kneipe ist berühmt und mit allerlei Krimskrams ausgestattet. Das war ein netter Besuch mit gutem Essen.
Trotz vorheriger Warnung wurden 3 Reisende bestohlen. Ganz blöd war es für ein Paar, dass morgen abreisen wird. Pässe und Kreditkarten waren weg. Christine ist mit denen dann zur Botschaft um Ersatzdokumente für die Auseise und den Flug zu besorgen.
Bahnhof Windhoekalte Lok
hier blieben wir im Aufzug steckenChristuskirche, Wahrzeichen von Windhoek
Nach der Rückkehr zum Camp, standen alle Wohnmobile repariert wieder auf ihren Plätzen.
Das war ein guter Service. Danach wurden wir ausführlich auf die bevorstehenden Schotterpisten vorbereitet. Schriftlich, persönlich durch Christine und dann noch von der Chefin von Bobo Camper. Alles, was wir bisher erlebt haben, was Strassenverhältnisse betrifft, scheint in den nächsten Wochen weit übertroffen zu werden. Wir sind mal gespannt.
Abends gab es noch eine eine merkwürdige Wolkenformation, einen schönen Sonnenuntergang und noch eine schöne Abendstimmung.
Die nächste Etappe führte uns zum Waterbergplateau, einer beeindruckenden Felsformation. Die letzten 17 km durften wir dann Schotter und Wellblech genießen. Es ist wirklich anspruchsvoll, auf solch einem Untergrund zu fahren. 3 Mal brach der Wagen auf der Wellblechpiste aus, da er sich aufschaukelt und dann unlenkbar ist. Mehr als 30 km/h war nicht drin.
Am Camp angekommen, unternahm ich sofort den sogenannten Mountain View Trail auf die Felsen. War ganz schön anspruchsvoll, die Felssteine hinauf zu klettern, zumal wir auf 1600 Höhe waren. Von oben hatte man einen schönen Ausblick auf die Talebene.
Mountain View TrailAussicht vom Waterberg PlateauWaterberg PlateauAbendstimmung
Nach den Briefing wurde wieder einmal Geburtstag gefeiert. Diese Gruppe und vor allem unsere Reiseleiterin liebt das Feiern und läßt keine Gelegenheit dazu aus. Diesmal lief die Feierei etwas aus dem Ruder. 1 Pärchen, dass erst seit Windhoek mit uns fährt, schien die Wirkung von Alkohol unter den klimatischen Bedingungen und den körperlichen Anstrengungen unterschätzt zu haben.
Als ich sie das erste Mal wahrnahm waren beide schon schön angeschickert. Später am Abend, es war schon dunkel, standen sie neben mir. Ich hörte ein Geräusch, dehte mich zu ihnen, aber sie waren verschwunden. Beide lagen im Staub. Sie waren zusammen wie Bahnschranken einfach umgefallen und lagen dort wie Käfer auf dem Rücken auf dem Boden, ohne aufstehen zu können. Nach der ersten Diagnose, dass nichts passiert war, konnten wir uns dann vor Lachen nicht halten. Ute versuchte sie mit Taschenlampenunterstützung zu ihren Wohnmobilen zu bringen aber sie wußten nicht , wo sie standen. Sie betraten sogar ein fremdes Mobil und waren überrascht, dass dort jemand am Tisch saß. Schließlich gelang es Ute den richtigen Wagen zu finden und sie abzuliefern.
Ich möchte nicht wissen, wie die morgen Wohnmobil fahren wollen. Ein 2. neu dazugekommenes Pärchen verfuhr sich 200 km und traf erst in völliger Dunkelheit bei uns ein.
Am nächsten Tag ging es die Schotterpiste zurück auf die Strasse und dann Richtung Tsuma. Die Landschaft änderte sich einige Male und entspannt erreichten wir unser Camp. Dies verfügte über einen 50 m Pool, den wir sofort nutzten.
Abends grillte die ganze Gruppe gemeinsam südafikanisch, d.h., es wird Holz verbrannt und über der Glut wird gegrillt. Holzkohle ist hier uncool.
Am folgenden Tag erreichten wir die Etosha Pfanne. Dies ist ein 22000 qkm großer Nationalpark. Hier werden wir 3 Tage bleiben und auf Pirschfahrten gehen. Nachdem wir erfolgreich eine Ameiseninvasion im Wohnmobil bekämpft hatten, fingen wir nach dem Einchecken sofort damit an. 4 Stunden fuhren wir auf teilweise Wellblech Pisten von Wasserloch zu Wasserloch. War sehr abwechslungsreich, einmal von der Landschaft her aber auch von den Tieren, die wir beobachten konnten. Elefanten, Gnus, Zebras, Giraffen, Strauße, Warzenschweine, Flamingos, Antilopen und Riesentrappen.
Danach ließen wir für die morgige 120 km Schotteretappe Reifendruck ab, damit es wenigstens etwas erträglicher und sicherer wird.
Die Besichtigung des am Camp beleuchteten Wasserlochs war hingegegen ein Pleite. Keine Tiere, dafür ein mächtiges Gewitter, vor dem wir gerade noch das Wohnmobil erreichten. Die Tagestemperturen betrugen heute 38,5 Grad. Ach ja, es wurde noch schnell eine Giftschlange entsorgt.
In der Nacht schüttete es mächtig. Wir beschlossen, früh morgens zum ersten Wasserloch zu fahren und dort zu frühstücken und Tiere zu beobachten. Um 6:30 Uhr starteten wir. Beim Frühstück hatten wir zwar eine schöne Aussicht auf das Wasserloch, doch Tiere ließen sich nicht blicken. Der ergiebige Regen hatte wohl überall Pfützen entstehen lassen, die als Tränke für den Tag reichten. In den ersten Stunden hatten wir einige Tierbegegnungen, unter anderem mit einem Naßhorn. Der niedrige Reifendruck machte sich positiv bemerkbar, der Wagen lag besser und wir spürten nicht jeden Stein.
Die letzten 2 Stunden waren eine echte Herausforderung, keine Tiere, trockene Wasserlöcher und eine unmöglich Strasse, die teilweise nur unter 10 km/h gefahren werden konnte. Für ein 7 m Wohnmobil war das nix.
Für die 120 km haben wir 6 Stunden gebaucht. Etosha hat bisher nicht ganz das gehalten, was wir uns versprochen hatten. Sehr aufwändig zu fahrenden Strecken, wenig Tiere. Vielleicht wird es morgen, auf unserer letzten Etappe in Etosho besser.
Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Camp Halali, wieder bei 39 Grad C. Die Sonne steht im Zenith, es gibt keinen Schatten. Da fühlt man sich doch im Wohnmobil, bei voll laufender Klimaanlage und angenehm kühlen 32 Grad, C richtig aufgehoben.
Morgens hieß es wieder zeitig aufstehen, da wir beim Etosha Outlook frühstücken wollten. Um 6:30 Uhr gings los. Wir hatten diesen Punkt gestern ausgelassen und eine andere Strecke gefahren. Darum mußten wir jetzt erst einmal wieder zurück. Der Aussichtspunkt ist das Ende einer 3 km langen in die Etoscha Pfanne hineingebaute Piste. Dort angekommen sieht man nur lebensfeindliche, weisse Weite. Wir waren ganz allein, das hatte auch etwas.
Etosha PfanneEtosha Pfanne
Dann starteten wir unsere letzte Pirschfahrt. Heute sahen wir 4 neue Tiere: einen Streifenschakal, der aus einer Pfütze am Wegrand trank, einen männlichen Löwen, der unter einem Baum Siesta hielt und eine Kuhantilope. Wir machten unterwegs eine Pause und legten uns an einem Wasserloch etwas hin. Nach 30 Minuten sollte es weitergehen. Ging aber nicht, direkt vor unserem Wohnmobil, in einer großen Pfütze hatte es sich eine Tüpfelhyäne gemütlich gemacht und ließ sich von den mittlerweilen 6 Wohnmobilen nicht stören. Nachdem es sich ausgiebig abgekühlt hatte, verließ sie uns und wir konnten weiterfahren.
Die heutige Etappe war wieder sehr schön, obwohl wir wieder 7 Stunden Wellblechpisten zu meistern hatten.
Abends nach dem Briefing wurde wieder Geburtstag gefeiert, der dritte auf dieser Reise bisher. Da hieß es wieder „Hoch die Tassen“. Die Gruppe ist ausgesprochen trinkfest. Die Feier wurde unterbrochen, als direkt am Zaun zum Camp eine Elefantenherde von 30 Tieren vorbei zog. Das war ein schöner Abschluß des Tages.
Am nächsten Morgen beschlossen wir früh sofort ans Wasserloch zu gehen. Dort trafen wir Zebras an und eine Streifenschakalfamilie, die Vögel jagte.
Tiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in Etosha
Tiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in EtoshaTiere in Etosha
Kurz vor Abfahrt, gehe ich immer noch einmal um das Mobil, ob optisch alles in Ordnung ist. War es an diesem Morgen leider nicht. Wieder ein Plattfuss. Unser Mechaniker wechselte daraufhin das Rad. Ich fuhr zur nächsten Tankstelle, um auf den vorhandenen Reifen wieder den vollen Druck herzustellen, da wieder Teerstrasse angesagt war. Den defekten Reifen füllte ich mit 5 bar um ihn notfalls noch einmal als Reservereifen zu nutzen, da wir jetzt 120 km bis zur nächsten Reifenwerkstatt vor uns hatten.
Alles ging glatt, der Reifen wurde repariert und so waren wir wieder voll einsatzbereit. Die Reparaturen in der Gruppe neahmen wieder zu. 3 defekte Reifen, 1 Klimaanlage mußte ausgetauscht werden, Kühlwasserverlust, gebrochene Schrankscharniere, abgebrochene Sitzlehnen und nasse Betten aufgrund defekter Klimanlage. Unser Mechaniker hatte immer gut zu tun.
Die heutge Etappe endete in Omaruru.
Abend gab es wieder ein Seabridgeesssen und ein weiterer Geburtstag wurde gefeiert wie immer nicht abstinent.