Polen – Litauen – Lettland – Estland – Finnland – Norwegen – Dänemark Teil 5

Tag 50 unserer Reise

Unsere Route

Festland

Nordkap,Hammerfest,Alta,Skibotn,Setermoen,Bjerkvik,Steinsland

Vesteralen

Harstad,Flesnes,Andenes,Sortland,Langenes,Rise,Straumsnes,Rise,Hovden,Rise,Sortland,Stokmarknes,Melbu

Lofoten

Fiskebol,Svolvaer,Rorvika,Henningsvaer,Rorvika,Smorten,Stramsund,Leknes,Nusfjord,Sorvagen,Ö,Sorvagen,Moskenes

Festland

Bodø

 

Am Tag unserer Abreise vom Nord Kap schlug das Wetter um. Wir erlebten das Nord Kap also so, wie es ueblich ist, neblig.

 

 Hammerfest hat uns nicht besonders beeindruckt. Viel Verkehr und Bau Aktivitäten.

 

Die Fahrt nach Alt war wiederum traumhaft schoen. Auch das Wetter war wieder gut geworden. In Alta konnten wir erstmals seit Tallin wieder unseren Gastank auffuellen. Wir haben dort ein Museum besucht, das bis zu 6000 Jahre alte Felszeichnungen zeigt. Schon beeindruckend, dass unsere Vorfahren in dieser unwirtlichen Gegend überleben konnten.

 

Wieder ein Wetterrumschwung. Es ist kalt (10 Grad) und diesig geworden. Auf der Fahrt nach Skibotn machen wir eine kleine Wanderung um einen Gletscher zu sehen. Weiter geht es von Fjord zu Fjord.

 

Auf der Fahrt nach Harstadt sehen wir ploetzlich mitten im Niemandsland einen riesigen Wohnmobilhaendler. Wir haben uns kurzfristig entschlossen unser Wasserhahn Problem im Bad beheben zu lassen. Im Shop fand ich eine passende Armatur. Auf meine Frage an die Dame an der Kasse, ob sie auch jemand haette der die Armatur installieren konnte, begann sofort Action. Ein Mechaniker begutachtete unseren Waschtisch, befand, dass er die Installation durchführen koenne und loeste  unser Problem. Wie sich herausstellte war das der groesste Wohnmobil-und Wohnwagenhaendler in Norwegen mit einigen Hundert Ausstellunswagen. Die weitere Strecke war wieder wunderschoen. In Harstadt fanden wir am Faehrhafen wieder einen guten Uebernachtungsplatz.

 

Unser Faehrfahrt nach Flesnes war ok. Unser Ziel war der noerdlichte Punkt der Vesteralen, Andenes. Dort sollte Whalewatching angeboten werden. Leider wurde das Wetter schlechter und es fanden keine Aus- fahren statt. Wir entschlossen uns weiter nach Sortland zu fahren.

 

Auf der nach naechsten Etappe nach Hovden hielten wir in  Stø, da dort Whalewatching angeboten werden sollte. Es stellte sich heraus, dass der Besitzer verstorben war und Whalewatching nicht mehr angeboten wird.  Dafür haben wir dort eine vorzuegliche, hausgemachte  Torte gegessen.

In Hovden haben wir wieder frei gestanden. Dort haben wir zum ersten Mal die riesigen Holzgestelle gesehen, auf denen der Dorsch getrocknet wird. Das ist eine Haupteinnahmequelle der Vesteraler und Lofotener. Der getrocknete Dorsch geht vorwiegend nach Italien, die Dorschkoepfe nach Afrika. Einen Spaziergang musste ich abbrechen, da ich wieder, diesmal von Moewen angegriffen wurde. Es herrscht halt Brutzeit und da kennen die kein Pardon.

 

Am naechsten Tag sind wir mit der Faehre von Melbu nach Fiskebøl auf die Lofoten gefahren. Es wurde wieder kaelter( ca. 6-8 Grad). Wir haben die Lofoten ausgiebig bereist, wie Ihr der Route entnehmen koennt. Die Landschaft der Lofoten ist noch einmal spektakulaerer. Fjorde, Schaeren, Sandstraende und Steilkuesten wechseln sich ab. Leider hat das Wetter nur teilweise mitgespielt. Wir hatten durchgehend tiefe Temperaturen und viel Nebel und Regen. Auch das gehört zu Norwegen.

 

Gestern haben wir die Abendfaehre von Sorvågen nach Bodø genommen. 3 Stunden Fahrzeit‘ ca. 250 €. Ueberhaupt können wir bestaetigen, dass Norwegen teuer ist. Wir haben schon einige Laender der Welt bereist, so teuer wie Norwegen war es nirgendwo.

 

Bodø ist eine nette Stadt, die wir heute zu  Fuss besichtigt haben. Ansonsten ist heute relaxen angesagt.

 

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Polen – Litauen – Lettland – Estland – Finnland – Norwegen – Dänemark Teil 6

Tag 60 unserer Reise

Unsere Route Norwegen:

Løding, Jektvika, Kilboghamn, Mont I Rana, Mosjøen, Grong, Steinkjer,Trondheim, Orkanger, Kyrksæter-øra, Tommervag, Seivika, Kristiansund, Bund, Elnesvagen, Sølsnes, Afarnes, Andalsnes, Linge, Eidsdal, Geiranger, Stryn, Skei, Førde, Lavik, Ytre, Knarvil, Bergen

 

In Saltstraumen haben wir den groessten Gezeitenstrom der Welt besucht. An einer Engstelle von 150 m schiessen riesige Wassermassen alle 6 Stunden mit einer Geschwindigkeit von 20 Knoten hindurch. Es war sehr eindrucksvoll, diese Naturgewalten zu beobachten.

 

Wir sind die Strasse 17 gefahren, die als eine der schoensten Strassen in Norwegen gilt. Es war sehr kalt, aber wir hatten gute Sicht. Die Strasse ist wirklich traumhaft schoen, führt teilweise an Fjellen vorbei, teilweise an Fjorden.

 

In Laksfossen hatten wir eine Pause gemacht und ein Lachsmuseum besucht. Nach der Rueckkehr stand ein  Wohnmobil neben uns mit Hagener Kennzeichen. Er stammt aus Haspe, sie aus Altenhagen 🙂

 

Von Kristiansund nach Bud sind wir die Atlantikstrasse gefahren, super schoen.

 

Nach Bud haben wir uns wegen des tollen Wetters entschlossen ueber den Trollenstieg direkt nach Geiranger durchzufahren. Das war eine gute Entscheidung. Der Trollenstieg war ein einzigartiges Erlebnis, obwohl die Strecke danach und vor allen der Geirangerveien genauso spektakulär waren. Auf dem Geirangerfjord haben wir am naechsten Tag eine 5 stuendige Fahrt mit der Faehre gemacht. 4 Kreuzfahrtschiffe haben wir gezaehlt, insofern war Geiranger ueberfuellt und sehr touristisch. Ausserdem werden dort in den Laeden Mondpreise verlangt. Auf dem Wasser war aber alles gut, wir konnten aller schönste Naturerlebnisse geniessen und haben ueber die Namen der Wasserfaelle, zum Beispiel 7 Schwester, Freier oder Brautschleier geschmunzelt.

 

Die weitere Strecke war wieder vom Feinsten. Wir sind dann nach Bergen gefahren, wo wir zur Zeit sind. Bergen ist fuer Wohnmobile zugenagelt. Keine Möglichkeit das Womo irgendwo abzustellen. Man soll auf einen der mindestens 15 km  entfernten Campingplaetze uebernachten. Wir haben uns nicht entmutigen lassen, und als wir bereits schon einige Moeglichkeiten verworfen hatten, fanden wir ploetzlich vor einer Realschule (es sind Ferien) einen Superplatz zum Uebernachten in Fusslaeufigkeit zur Stadtmitte.

 

Gestern waren wir vom Publikum in Bergen erst einmal irritiert. Viele schwarz gekleidete , meist finster dreinblickende Typen. Wie sich herausstellte, gab es abends ein Konzert von Iron Maiden, einer der haertesten Metalbands, die es gibt. Ab mittags schien die ganze Stadt nur noch aus Fans im Iron Maiden Fieber zu bestehen, es gab in ganz Bergen keine einzige freie Unterkunft mehr. Überall in den Lokalen und am Hafen wimmelte es vor Leuten, es wurde gefeiert und zur Einstimmung auf das Konzert Iron Maiden Musik gespielt. Wir sind am Hafen dann mal einer besonders ohrenbetaeubenden Lautstaerke nachgegangen und haben die Band im Festungspark beim Soundcheck live erlebt.

 

Heute haben wir bei Sommerwetter eine Hafenrundfahrt gemacht und sind auf den Hausberg Floyen gefahren, von dem man eine wunderschoene Sicht auf Bergen hat. Den Abstieg haben wir dann zu Fuss gemacht.

 

Das Wetter meint es in den letzten Tagen gut mit uns. Wir gehen davon aus, dass die kalten Tage vorbei sind. Muecken haben wir in Norwegen bisher nicht kennengelernt, wahrscheinlich sind sie alle erfroren. Wir haben uns als Freicamper entwickelt. Bisher haben wir nur in Bud einen Campingplatz angefahren, da wir dringend Waesche waschen mussten.

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Polen – Litauen – Lettland – Estland – Finnland – Norwegen – Dänemark Teil 3

Tag 30 unserer Reise

Die Orte der letzten 10 Tage, die wir besucht haben:

Riga,Tuja,Kulli in Lettland

Kuressaare,Triigi,Koepu,Tallinn in Estland

Helsinki Finnland

 

Riga empfing uns mit einem starken Gewitter und hat uns bis zum Mittag des naechsten Tages im Wohnmobil gehalten. Dann wurde es wieder schoen und wir konnten Riga zu Fuss erkunden. Sehr schoene

Stadt. Auf dem Campingplatz fiel uns eine Gruppe Wohnmobile auf, die den gleichen Aufkleber „Seidenstrasse“ hatten. Ich habe dann mit einem Fahrer Kontakt aufgenommen und erfahren, dass sie eine Gruppenreise

Nach China und ueber die alte Seidenstrasse zurück machen. Treffpunkt fuer die Abfahrt war Riga, Ende der Reise ist Istanbul. 13 Wohnmobile mit Begleitung, Reiseende Mitte November, ca. 40000 km. Dagegen kommen wir uns wie Waisenknaben vor.

 

In Tuja haben wir frei in der Natur am Strand gestanden. Allerdings kamen spaeter einige Gruppen, die die ganze Nacht durchgefeiert haben. War trotzdem ein Erlebnis.

 

Danach war Kulli in Estland unser Ziel. Wir hatten die Koordinaten eines verlassenen Fischerdorfes und haben auch dort frei am Strand gestanden. Super schoen.

 

Vor Kulli ging es mit der Faehre auf die groesste Insel Estland Saaremaa. Diese haben wir einige Tage erkundet. Eine wunderschoene Insel mit super Strassen, Haeusern, Strand und Natur. In Triigi haben wir am Faehranleger frei gestanden und sind am naechsten Morgen von dort mit der Faehre zu einer weiteren estnischen Insel, Hiiumaa, gefahren. Diese ist kleiner und nach einer ausreichenden Erkundungsfahrt sind wir dann wieder mit der Faehre übergesetzt und haben uns Richtung Tallinn aufgemacht.

 

Hier erreichte uns ein arktisches Tiefdruckgebiet. Die Temperaturen sanken um 20 Grad auf ca. 6 Grad, es goss und es stuermte. 2 Stunden haben wir uns die Altstadt von Tallinn angesehen und wurden dann zurueck ins Wohnmobil geweht. Vorher hatten wir uns fuer den naechsten Tag noch eine guenstige Faehre nach Helsinki gebucht, Gas aufgenommen (in Finnland gibt es kein Auto Gas) und noch einmal eingekauft.

 

Wir sind dann gestern mit der Faehre nach Helsinki gefahren, aufgrund des stuermischen Wetters klirrte das Geschirr im Restaurant heftig, und auch unsere Schritte an Bord waren etwas unsicher. Bei dem gleichen bescheidenen Wetter sind wir dort angekommen. Heute ist es zumindest wieder trocken und um 14 Grad. Wir haben den Tag in Helsinki verbracht, eine Stadtrundfahrt unternommen und ausgiebig die Stadt zu Fuss erkundet. Morgen geht die Fahrt weiter oestlich zu den finnischen Seen.

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Polen – Litauen – Lettland – Estland – Finland – Norwegen – Dänemark Teil 2

Tag 20 unserer Reise

Von Rowy sind wir nach Gdansk (Danzig) gefahren. Wir haben einen Stellplatz direkt an der Altstadt gefunden und sind dort 2 Naechte geblieben. Danzig ist sehr schoen und wir hatten keine Probleme die Zeit dort zu nutzen. Danach ging es nach Malbork (Marienburg ) Dort befindet sich die Marienburg. Die Marienburg ist die groesste aus Backstein gebaute Festungsanlage der Welt und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Dann haben wir Elblag(Elbing) besucht, ein nettes kleines Staedtchen. Danach sind wir an das Frische Haff nach Frombork (Frauenburg) gefahren und haben leckeren geraeucherten Fisch gegessen. Das naechste Ziel war Gizycko(Loetzen) in Masuren. Sehr schoner Ort und sehr schon Landschaft. Danach haben wir Polen verlassen und sind durch Masuren via Suwalki nach Rumsiskes in der Naehe von Kaunas gefahren. Dort gibt es ein grosses Freilichtmuseum in dem die Litauer in den letzten Jahrzehnten im ganzen Land Gebaede und ganze Dörfer abgebaut haben und dort wieder aufgebaut haben und somit versuchen ihre Geschichte zu bewahren. Wir haben dann unsere urspruengliche Planung geaendert und sind nach Vilnius gefahren. Das war ein Volltreffer. Vilnius ist eine unglaublich lebendige Stadt mit einer wunderschoenen Altstadt. Als wir dort waren fand gerade ein Stadtmusikfest statt. Alle 20 m eine andere Band oder Solomusiker. Das war sehr unterhaltsam. Das naechste Ziel war Klaipeda(Memel) am Kurischen Haff. Heute sind wir von Klaipeda ueber Palange nach Riga gefahren, haben also Litauen hinter uns gelassen und befinden uns jetzt in Lettland

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Polen – Litauen – Lettland – Estland – Finnland – Norwegen – Dänemark Teil 1

Tag 10 unserer Reise

Es ist Tag 10 unserer Reise und wir wollen euch ein kurzes update geben.

Nach 4 Tagen im Spessart und anschliessenden 3 Tagen Berlin sind wir seit 3 Tagen in Polen unterwegs. Unsere erster Station war Subice‘ ein winziges Dorf  an der A22. Den Stellplatz idyllisch gelegen an einem See hatten wir fuer uns alleine. Am naechsten Tag gings nach Norden bis nach Rowy, ein kleines aber feines Ostseebad. Auch hier benutzen wir einen schoenen Stellplatz exklusiv. Keiner da außer uns. Heute haben wir eine Wanderung im Nationalpark gemacht. Wir wollten 12 km wandern, bis zu einem kleinen Nest mitten im Park und dann mit dem Bus zurück.

Es gab zwar eine Bushaltestelle aber keiner wusste ob der auch nach Rowy faehrt und ob der ueberhaupt faehrt. Das hiess den selben Weg zurück zu Fuss. Wir haben uns dann hier in einem Café mit Kaffee und Kuchen und Eis belohnt.

Jetzt heisst es relaxen Sportschau gucken und den morgigen Tag planen. Ziel morgen ist Danzig.

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