Tag 50 unserer Reise
Unsere Route
Festland
Nordkap,Hammerfest,Alta,Skibotn,Setermoen,Bjerkvik,Steinsland
Vesteralen
Harstad,Flesnes,Andenes,Sortland,Langenes,Rise,Straumsnes,Rise,Hovden,Rise,Sortland,Stokmarknes,Melbu
Lofoten
Fiskebol,Svolvaer,Rorvika,Henningsvaer,Rorvika,Smorten,Stramsund,Leknes,Nusfjord,Sorvagen,Ö,Sorvagen,Moskenes
Festland
Bodø
Am Tag unserer Abreise vom Nord Kap schlug das Wetter um. Wir erlebten das Nord Kap also so, wie es ueblich ist, neblig.
Hammerfest hat uns nicht besonders beeindruckt. Viel Verkehr und Bau Aktivitäten.

Die Fahrt nach Alt war wiederum traumhaft schoen. Auch das Wetter war wieder gut geworden. In Alta konnten wir erstmals seit Tallin wieder unseren Gastank auffuellen. Wir haben dort ein Museum besucht, das bis zu 6000 Jahre alte Felszeichnungen zeigt. Schon beeindruckend, dass unsere Vorfahren in dieser unwirtlichen Gegend überleben konnten.

Wieder ein Wetterrumschwung. Es ist kalt (10 Grad) und diesig geworden. Auf der Fahrt nach Skibotn machen wir eine kleine Wanderung um einen Gletscher zu sehen. Weiter geht es von Fjord zu Fjord.
Auf der Fahrt nach Harstadt sehen wir ploetzlich mitten im Niemandsland einen riesigen Wohnmobilhaendler. Wir haben uns kurzfristig entschlossen unser Wasserhahn Problem im Bad beheben zu lassen. Im Shop fand ich eine passende Armatur. Auf meine Frage an die Dame an der Kasse, ob sie auch jemand haette der die Armatur installieren konnte, begann sofort Action. Ein Mechaniker begutachtete unseren Waschtisch, befand, dass er die Installation durchführen koenne und loeste unser Problem. Wie sich herausstellte war das der groesste Wohnmobil-und Wohnwagenhaendler in Norwegen mit einigen Hundert Ausstellunswagen. Die weitere Strecke war wieder wunderschoen. In Harstadt fanden wir am Faehrhafen wieder einen guten Uebernachtungsplatz.
Unser Faehrfahrt nach Flesnes war ok. Unser Ziel war der noerdlichte Punkt der Vesteralen, Andenes. Dort sollte Whalewatching angeboten werden. Leider wurde das Wetter schlechter und es fanden keine Aus- fahren statt. Wir entschlossen uns weiter nach Sortland zu fahren.
Auf der nach naechsten Etappe nach Hovden hielten wir in Stø, da dort Whalewatching angeboten werden sollte. Es stellte sich heraus, dass der Besitzer verstorben war und Whalewatching nicht mehr angeboten wird. Dafür haben wir dort eine vorzuegliche, hausgemachte Torte gegessen.

In Hovden haben wir wieder frei gestanden. Dort haben wir zum ersten Mal die riesigen Holzgestelle gesehen, auf denen der Dorsch getrocknet wird. Das ist eine Haupteinnahmequelle der Vesteraler und Lofotener. Der getrocknete Dorsch geht vorwiegend nach Italien, die Dorschkoepfe nach Afrika. Einen Spaziergang musste ich abbrechen, da ich wieder, diesmal von Moewen angegriffen wurde. Es herrscht halt Brutzeit und da kennen die kein Pardon.

Am naechsten Tag sind wir mit der Faehre von Melbu nach Fiskebøl auf die Lofoten gefahren. Es wurde wieder kaelter( ca. 6-8 Grad). Wir haben die Lofoten ausgiebig bereist, wie Ihr der Route entnehmen koennt. Die Landschaft der Lofoten ist noch einmal spektakulaerer. Fjorde, Schaeren, Sandstraende und Steilkuesten wechseln sich ab. Leider hat das Wetter nur teilweise mitgespielt. Wir hatten durchgehend tiefe Temperaturen und viel Nebel und Regen. Auch das gehört zu Norwegen.



Gestern haben wir die Abendfaehre von Sorvågen nach Bodø genommen. 3 Stunden Fahrzeit‘ ca. 250 €. Ueberhaupt können wir bestaetigen, dass Norwegen teuer ist. Wir haben schon einige Laender der Welt bereist, so teuer wie Norwegen war es nirgendwo.
Bodø ist eine nette Stadt, die wir heute zu Fuss besichtigt haben. Ansonsten ist heute relaxen angesagt.














