22.1. bis. 26.1. Petermann Island, Yalour Island, Drake Passage, Beagle Channel, Punta Arenas
Dann hatten wir Kaiserwetter. Vor unserer Anlandung gab es noch wunderbare Motive zu fotografieren, vom Schiff aus.
Die Anlandung fand auf Petermann Island statt. Dort konnten wir erstmals Adelie Pinguine beobachten, die bereits Junge hatten.
Neben den dort auch heimischen Eselspinguine, hatten wir sehr schöne Aussichten.
Die geplante Anlandung am Nachmittag in Yalour Island konnte wegen zu viel Eises nicht durchgeführt werden. Dafür machten wir eine Zodiakfahrt durchs Eis.
Dann verließen wir die Antarktis, das heißt wir fuhren norwestlich direkt in die Drake Passage. Zum Abschied gab es noch einige Eisberge
Es lagen jetzt 2 Seetage vor uns. Vor der Drakepassage hatte ich großen Respekt, da ich glaube nicht „seefest“ zu sein. Die Wettervorhersage sieht gar nicht schlecht aus. „Nur“ Windstärken 5 bis 6 und Wellenhöhen von 3 bis 4 m. Bis jetzt gehts mir gut, ich mußte heute nur nach 30 Minuten vom Rad steigen, da ich dachte, ich kippe wegen des Seegangs um. Ansonsten werden weitere Vorträge angeboten.
Die Nacht war dann allerdings heftig. Windstärke 8 und die Welle von den Seite bedeuteten, dass man nur auf dem Rücken im Bett liegen konnte. Seitenlage war unmöglich. Geschlafen haben wir nicht viel, aber der Magen hat gehalten. Der nächste Tag blieb zunächst sehr unangenehm, dann zum Nachmittag hin wurde es besser und wir konnten uns noch sportlich betätigen.
Tags drauf fuhren wir in den Beagle Channel und damit in die chilenischen Fjorde. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns, und nach dem Frühstück konnten wir die schöne Landschaft mit den mächtigen Gletschern genießen.
Dann begannen die Vorbereitungen für die Rückreise, Pässe einsammeln, Formulare ausfüllen, packen…. Es gab weitere Vorträge am Nachmittag, wobei der Vortrag des Expeditionsteams noch einmal die Highlights der Reise in einer sehr sympathischen Art und Weise zusammenfasste.
Dann hieß es Abschied nehmen von der Fram. Wir machten noch einen kurzen Fotostop in Punta Arenas.
Dann flogen wir nach Santiago de Chile, unterwegs konnten wir noch einige schöne Blicke auf Patagonien, Gletscher und Vulkane werfen.
Wir sind insgesamt 5200 km mit der Fram unterwegs gewesen und haben die Reise richtig genossen, zumal sie ohne Anzeichen von Seekrankheit verlief. Wir haben 8 Arten von Pinguinen gesehen, Orcas, Buckelwale, Finwale, Seeleoparden, Weddellrobben, Ohrenrobben, Seelöwen, Seeelefanten, Albatrosse und eine ganze Menge anderer Seevögel.
Morgen werden wir nach Hause fliegen und haben dann wieder Gelegenheit euch persönlich von unseren Eindrücken zu berichten.











































































