1. Lebenszeichen Südafrika – Botswana – Simbabwe – Namibia

Tag 1 bis 5

Die Reise begann damit, dass wir, da wir zeitig am Flughafen waren, die automatische Passkontrolle, alternativ zu der bekannten Kontrolle mit lebenden Grenzbeamten angeboten wird, ausprobieren wollten. Die geht so: Man legt seinen Reisepass unter einem Scanner. Danach öffnet sich eine Tür und man tritt in eine kleine Kammer, die Tür schließt wieder, dann wird man mit mehreren Punkstrahlern ausgiebig beleuchtet. Das ist dann wohl die automatische Gesichtserkennung. Nachdem der Computer das lebende Gesicht mit dem Bild im Reisepass verglichen und als übereinstimmend entschieden hat, öffnet sich die Tür wieder, und man hat die Passkontrolle erfolgreich durchlaufen. Bei mir ging alles glatt. Ute dauerte wohl die Gesichtserkennung in der geschlossen Kammer zu lange und sie begann nach mir zu rufen. Ich konnte auch nichts machen. Zwischenzeitlich wurde auch der diensthabende Zollbeamte aufmerksam. Er mußte sich dann, nachdem sich die Kammer öffnete und Ute stinkig an ihm vorbeistapfte noch ein: “Ich war gefangen“ gefallen lassen

Der Flug nach Johannesburg verlief etwas turbulent. Wir hatten von Frankfurt bis Johannesburg mit heftigen Turbulenzen zu kämpfen, die den von mir geplanten ausgiebigen Schlaf verhinderten.

In Johannesburg trafen wir alle unsere Mitreisenden und unsere Reiseleiterin nebst Assistentin.

Es folgte eine Stadtrundfahrt durch Johannesburg. Auch von höchsten Hochhaus Johannesburgs, dem „Top of Africa“ konnte Johannesburg bei mir nicht punkten.

Diamond House
Johannesburg
Johannesburg

Wir fuhren anschließend auf die Cradle Moon Lodge, wo wir 2 Nächste verbrachten. Die Lodge ist luxuriös, man wohnt in sogenannten Rondavels (Rundhütten). Auf dem Gelände laufen Zebras, Springböcke, Antilopen frei herum.

 

Am nächsten Tag stand Pretoria auf dem Programm. Pretoria ist sehenswert. Wir besuchten den Church Square, wo das Denkmal von Paul Kruger steht. Außerdem befindet sich dort noch das alte Parlamentsgebäude.

Altes Parlamentsgebäude
Paul Kruger

Danach besuchten wir das Outtrekker Denkmal, das an den Sieg der Buren über die Zulu erinnert.

Outtrekker Denkmal
Outtrekker Denkmal

Es folgte eine Fahrt durch das Botschaftsviertel von Pretoria. In Pretoria befinden sich die zweitmeisten Botschaften anderer Länder auf der Welt. Das Viertel ist riesig, und auch die reichen Weißen haben dort ihre imposanten Villen.

Es folgte der Besuch des neuen Nelson Mandela Denkmals.

Nelson Mandela Denkmal
Wir mit unserem Beschützer
Regierungssitz Südafrikas

Abend hatten wir unser erstes Briefing mit Christine und Bettina unsere Reiseleiterinnen. Dies war sehr ausführlich und hatte als Schwerpunkt: was kann alles passieren und was dann? Es stellte sich heraus, dass Pannen, vor allem Reifenpannen nichts Aussergewöhnliches  und eher die Regel sind, als die Ausnahme. Dies hat dazu geführt, dass bei uns erstmals ein Mechaniker im eigenem Wohnmobil mit Ersatzteilen mitfährt. Auf der einen Seite beruhigend, andererseits hatte ich mit dieser Pannenwahrscheinlichkeit nicht gerechnet.

Die Nacht war etwas unruhig, da sich eine Fledermaus in unsere Hütte verirrt hatte und nicht mehr herauskam. Wir öffneten das Fenster und nach einiger Zeit fand sie den Ausweg. Dafür hatten wir neue Gäste – Mücken.

Am nächsten Tag wurde es spannend. Die Wohnmobile wurden übergeben. Nach einem freundlichen Empfang durch den Chef von Bobo Camps und umfangreichen Formalitäten, konnen wir starten. Wir hatten Glück. Wir erhielten ein relativ neues Wohnmobil aus 2017 mit 31000 km. Dazu noch ein größeres, als bestellt, nämlich einen Alkoven.

Unser Wohnmobil

Dann gings los, Rechtslenker, Linksverkehr und mit links schalten. 350 km lagen vor uns. Erst ging es zum Einkaufen, dann besorgten wir uns eine neue Sim Karte.

Es kostet doch schon eine Menge Konzentration und als wir schließlich in Sabie ankamen war ich geschafft.

Es folgte das obligatorische Briefing für den nächsten Tag, verbunden mit einem Quiz. Unsere Gruppe „Ute“ gewann souverän und wir erhielten als 1. Preis ein Päckchen RooibosTee, weil er aus Südafrika stammt, wie wir lernten.

Dann folgte ein sehr schöner Tag auf einer Panoramastrasse bis Blyde River Canyon, dem drittgrößten Canyon der Welt. Wir fuhren mehrer landschaftliche schöne Orte an wie: Graskop Falls, God’s Window, Wonder View, Bourke’s Luck Potholes, Berlin Falls, Lowveld Lookout und den Drie Rondavels.

Graskop Falls
God’s Window
Wonder View
Bourke’s Luck Potholes
Bourke’s Luck Potholes
Berlin Falls
Lowveld Lookout
Drie Rondavels

Das abschließende Briefing wurde durch unsere netten Reiseleiterinnen dahingehend verfeinert, als dass uns Biltong in verschiedenen Geschmacksrichtungen gereicht wurde und ein bekannter einheimischer 50%iger Schnaps.. Biltong ist aus Rind, Schwein oder Wild verschieden gewürztes Dörrfleich.

Biltong

Außerdem reparierte Christine den Verschluß unserer Wohnraumtür. Ich hatte sie verriegelt und dann ging nichts mehr. Wir mußten den ganzen Tag über unsere Fahrertür das Womo verlassen und betreten. Mit einem Löffelstiel behob Christine das Problem. Jetzt muß nur noch das Loch in unserem Tisch, das wundersam entstand, gekittet werden. Dani kümmert sich morgen darum.

Übrigens hat heute der erste unserer Gruppe eine neue Kupplung bekommen, montiert durch unseren Mechaniker Dani. .

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