13. Lebenszeichen „Überwintern im Oman“ 2018/2019

20.2. – 7.3.

Ibri-Al Ain-Abu Dhabi-Liwa-Moreeb Düne-Al Mirfa-Abu Dhabi-Jumeira-Sharja

Heute stand wieder ein Grenzübergang an, vom Oman nach Abu Dhabi. Wie gewöhnlich, waren wir auf lange Abfertigungszeiten gefasst. Wir trafen uns Mittags an der Grenze und nach 3,5 Stunden konnten wir in Abu Dhabi einreisen.

Unser Stellplatz lag in einem großen Freizeitpark kurz vor Al Ain. Es wehte ein strammer Wind und es war kalt, so dass weitere Outdooraktivitäten unterblieben. Nachts sanken die Temperaturen auf 12 GradC.

Vormittags, am nächsten Tag wurden wir zu einer halbtägigen Stadtrundfahrt im Bus abgeholt. Wir fuhren nach Al Ain und besuchten zunächst die Oase, wo wir die Arbeiter beobachten konnten, die auf die weiblichen Dattelpalmen mklettern um diese mit den Fruchtständen der männlichen zu befruchten. Das nächste Ziel war das Al Ain Museum und das Al Ain Palast Museum wo die Geschichte Al Ains dargestellt wurde. Mittags folgt der Besuch einer großen Mall.

Oase Al Ain
Telecom Bau Al Ain
Al Ain Museum
Al Ain Palast Museum
in Abu Dhabi ist alles nobel, selbst die Ampeln

Der Rest des Tages war frei.

Ich hatte vor unserem Wohnmobil eine Feuerstelle mit Steinen entdeckt und beschloß abends unser seit 4 Wochen mitgeschlepptes Feuerholz dort bei einem Lagerfeuer zu verbrennen. Dies taten wir auch und es war bei diesmal angenehmeren Temperaturen sehr gemütlich. Um 21:30Uhr löschten wir das Feuer und ich wunderte mich, dass der angekündigte Besucherandrang, mit lauten Autos, Motorrädern und Grillfeierlichkeiten, aufgrund des anstehenden Wochenendes, überhaupt nicht zu bemerken war. Vorsorglich steckte ich mir Stöpsel in die Ohren und schlief tief und fest. Was sich in der Nacht abspielte, erzählte mir Ute dann am nächsten Morgen, bzw. ich konnte die Spuren noch selbst sehen.

Um 11 Uhr kam das erste Auto von 6 weiteren. Sie parkten direkt an unserem Wohnmobil. Es folgte ein Lkw mit Speis und Trank und dann noch ein Bus mit weiteren Gästen. Dann wurde gekocht. Die vermeintliche Feuerstelle entpuppte sich als Kochstelle, die von den Bangladeshi jede Woche benutzt wurde und unsere Anwesenheit schien sie in keiner Weise zu stören, sie verhielten sich, als wären wir nicht da, laut und rücksichtslos. Das Ganze ging wohl bis 3 oder 4 Uhr und dann breiteten sie ihre Matten aus und schliefen zu unseren Füßen. Ute war bedient.

unsere Nachbarn

Wir verließen früh diesen ungastlichen Ort und machten uns auf den Weg nach Abu Dhabi Stadt.

Seit 2 Tagen versuchte Ute Informationen zu erlangen wann und wo Kamelrennen in Abu Dhabi stattfänden. Unsere Reiseleitung war nicht in der Lage das zu klären, also fuhren wir auf gut Glück zu der Kamel Rennbahn. Nachdem wir eine erfolglos angefahren hatten und den Hinweis auf eine zweite erhielten, standen wir plötzlich vor einer tiefen Sandpiste. Ich wollte schon aufgeben aber Ute motivierte mich noch zu einer möglichen Umfahrung und tatsächlich fanden wir die Bahn, auf der ab 14 Uhr Rennen stattfinden sollten.

Trainingseinheit für ein Rennkamel

Wir machten Pause und dann füllte sich das Areal mit Kamelen und Autos.

Punkt 14 Uhr startete das erste von 16 Rennen. Das war sehr interessant zu beobachten, wie aus 3 Startboxen je 10 Kamele losrennen und links und rechts jeweils 50 SUVs mitfahren und ihre Favoriten anfeuern. Seit einigen Jahren werden die Kamele durch kleine Roboter mit einer Rute „motiviert“, schneller zu laufen, nachdem es zu viele Unfälle mit den früheren Kinderjockeys gab.

auf dem Weg zum Rennen
Fernsehinterview mit Abu Dhabi TV
Kamelrennen Startboxen
Kamelrennen
Kamelrennen
Jockeyroboter

Wir verbrachten dort einige Stunden und fuhren dann die restlichen 60 km nach Abu Dhabi Stadt, wo wir den Stellplatz am neuen Hafen bezogen, wo wir 4 Nächste bleiben werden.

die waren natürlich auch da

Abu Dhabi ist das mit Abstand reichste Emirat. 93 % der Erdöl und Erdgasvorkommen befinden sich in Abu Dhabi. Während Dubai das Wirtschafts- und Touristenzentrum der Emirate ist, beansprucht Abi Dhabi die politische Führung. Auch die Ausrichtung von Dubai und Abu Dhabi sind völlig unterschiedlich. In Dubai dominieren private wirtschaftliche Aktivitäten und es gibt einen langfristigen Plan, das Land vom Öl und Gas unabhängig zu machen und den Tourismus auszubauen. Die großen Projekte werden in der Regel vor geplanten Termine fertiggestellt, da die privaten Investoren auf schnellen return on investment achten. In Abu Dhabi wird die Wirtschaft vom Staat dominiert. Öl und Gas sind die Grundlage der Wirtschaft und der Zukunftspläne. Die Vorkommen sollen noch 90 Jahre reichen. Investitionen gehen in der Regel vom Staat aus und Projekte werden selten pünktlich abgeschlossen. So befindet sich der neue Flughafen terminlich 3 Jahre im Rückstand.

Um gegen die überlegene Außenwirkung von Dubai etwas entgegen zu setzen, hat man auf einer Kunstinsel Sadiyat das Louvre – und das Guggenheimmuseum errichtet. Mit astronomischen Summen, hat man die Namensrechte für 30 Jahre erworben und bezahlt dem Louvre Paris 750 Mio. € dafür, das man Kunst aus Paris leihweise zeigen kann.

Dieses Museum war dann am nächsten Tag unsere erste Station. Für mich, als Museumsbanause, war der Besuch nicht sehr eindrucksvoll.

Louvre Abu Dhabi

Danach fuhren wir die neue Corniche entlang der Skyline und hielten am teuersten Hotel der Emirate, dem Emirate Palace. Dann fuhren wir noch einige Viewpoints an, von denen man jeweils schöne Sichten auf die Skyline hatte.

Skyline Abu Dhabi
Skyline Abu Dhabi
Emirate Palace
Emirate Palace
Fairmont Abu Dhabi

Den Abschluß bildeten dann noch Besuche von Obst- Gemüse- und Fischmarkt.

Es folgte ein Tag ohne Programm. Wir beschlossen zur Ferrari World zu fahren. Dort befindet sich neben verschiedenen Themenparks auch die Formel 1 Strecke, Yas Marina Circuit und die größte Mall in Abu Dhabi, Yas Mall.

Yas Marina Circuit
Yas Marina Circuit

Die Insel Yas ist die drittgrößte Insel von Abu Dhabi und hier finden momentan die größten Investitionen statt.

Nachdem wir „einen Blick“ auf die Rennstrecke geworfen hatten, schauten wir uns die völlig unübersichtliche Yas Mall an und nahmen dort einen Imbis.

Dann fuhren wir zurück zur Corniche, wo wir einen guten Parkplatz für unser Womo fanden. Eigentlich wollten wir dort einen ausgiebigen Spaziergang machen aber nach 2 km entschlossen wir uns zurück zu kehren und erst einmal die feuchte Mittagshitze abzuwarten. In Abu Dhabi ist es im Gegensatz zu Dubai fast immer schwülwarm, im Sommer hoch in die 40er Grade und die Wassertemperatur steigt auf 38 Grad.

Am späten Nachmittag machten wir uns dann doch auf und konnten von der Corniche an der Skyline entlang gehen. An fast allen Hochhäusern hängen riesige Schilder mit Tel.-Nr., über die man Büros und Wohnungen mieten oder kaufen kann. Die Hochhäuser sollen zu 2/3 leer stehen und es wird fleißig weiter gebaut.

Skyline Abu Dhabi am Abend

Unser Ziel war das Etihad Towers Hotel, wo wir hofften in die obersten Etagen zu kommen und Abu Dhabi bei Nacht zu bewundern. Das gelang uns auch und wir besuchten Ray`s Bar in der 62. Etage, wo wir sogar noch in den Genuß der Happy Hour kamen. Die Ausblicke von oben waren atemberaubend. Die Bar hat nur komplette Glaswände und man hat somit einen 360° Blick. Abu Dhabi ist nicht Dubai, was die Illumination betrifft, es war trotzdem ein eindrucksvolles Erlebnis.

Blick aus dem Etihad Towers Hotel
Blick aus dem Etihad Towers Hotel
Blick aus dem Etihad Towers Hotel
Emirate Palace am Abend
illuminierte Hotelfassaden
illuminierte Hotelfassaden

Mit dem Taxi ging es zurück zum Womo und dann zum Stellplatz.

Der 3. Tag unseres Aufenthaltes in Abu Dhabi begann mit einer Busfahrt zur Scheich-Zayid-Moschee, der größten in den Emiraten mit einer Kapazität von 40000 Personen im großen Gebetssaal. 800 Mio.€ hat sich das der Scheich kosten lassen und das feinste Material war gerade gut genug. Man findet dort den größten handgeknüpften Teppich mit 5000 qm, der von 1200 Knüpferinnen im Iran hergestellt wurde und den größten Kronleuchter der Welt mit einem Gewicht von 17 t.

Scheich-Zayid-Moschee
Scheich-Zayid-Moschee
Scheich-Zayid-Moschee
Scheich-Zayid-Moschee

Hier ist alles maßlos, verschwenderisch und überhaupt nicht nachhaltig.180 km 6 bis 8 spurige Autobahn werden großzügig begrünt, künstlich bewässert und beleuchtet. Die Unmengen Wasser werden in riesigen Meerwasserentsalzungsanlagen gewonnen und das Salz umgehend wieder ins Meer geschüttet, was einen dramatischen Anstieg der Salzkonzentration zur Folge hat mit den damit verbundenen ökologischen Auswirkungen. Geld spielt überhaupt keine Rolle, Fertigstellungstermine für Großprojekte anscheinend auch nicht, der neue Flughafen ist 3 Jahren über Termin und immer noch nicht fertig. Am deutlichsten wurde uns das beim Besuch der Zukunfts- und Ökostadt Masdar vor den Toren Abu Dhabis. Hier soll eine Stadt entstehen, die klimaneutral ist, gebaut von Sir Norman Forster. Sie sollte 2016 fertig sein, der Termin wurde dann auf 2018 verlängert und jetzt wurde 2030 genannt. 100erte von Milliarden fließen in dieses Projekt. Mein Eindruck war, das hier die westlichen Industrieländer dem Scheich einen Floh ins Ohr gesetzt hatten, für die Zeit nach dem Öl eine Vision zu haben und diese mit einem Megaprojekt zu untermauern. Stolz wurden wir in eine fahrerlose 4 Personen Kabine gesetzt und erwarteten eine Fahrt in die Zukunft. Ich traute meinen Augen nicht, als wir nach 3 Minuten Fahrt durch die Tiefgarage wieder am Startpunkt ankamen. War das ein Teil der Zukunftstechnologie? Fahrerlose Transportsysteme kenne ich schon seit 30 Jahren. Solar und Wind spielen hier jetzt auch eine Rolle aber sind die heutigen Technologien 2030 überhaupt noch aktuell?

Mit innerem Kopfschütteln ging es weiter zur Ferrariworld und der Yas Mall, die wir schon von gestern kannten.

Zum Abschluß des Tages fuhren wir mit Motorbooten die Corniche entlang der Skyline. Unser Boot hatte 400 Ps und der Bootsführer ließ es tüchtig krachen, bis er von der Polizei angehalten wurde weil der Wind und die Wellen zu stark waren für die Strecke, die er fahren wollte. Also tuckerten wir 15 Minuten vor uns hin. „Das ist ja eine bessere Kaffeefahrt“ sagte ich zu Ute, wohl wissend, das der Bangladeshi nicht der deutschen Sprache mächtig war. Irgendwas musste er doch verstanden und sich in seiner Ehre gekränkt gefühlt haben, denn dann gab er es uns richtig. Mit 70 km/h heizte er zurück und alle, bis auf ihn, waren klatschnass. War eine Riesen Gaudi.

Bootsfahrt mit 400 PS
dann kann es ja losgehen
Skyline

Zum Thema Visa für Saudi Arabien war zu sagen, das der ursprüngliche Plan B (Rückreise durch den Iran und der Türkei) jetzt zum Plan A erklärt wurde. Wir werden wohl kein Visum bekommen und es wurden bereits Visa für den Iran für die Gruppe beantragt.

Danach stand wieder Wüste auf dem Programm. Es ging 300 km südlich ins Leere Viertel zur Liwa Oase. Die Fahrt war zunächst wieder langweilig. Das änderte sich auf den letzten 25 km. Da ging es auf einer kleinen Teerstrasse mitten hinein in die Sandwüste. War wieder ein schönes Erlebnis.

Anfahrt zum Camp

Wir standen an einem Wüstencamp in einer Sanzpfanne an der Moreeb Düne.

Camp an der Moreeb Düne

Dort blieben wir 3 Nächte. Unsere Fähre nach Iran ist für den 6.3. gebucht, jetzt müssen wir die Zeit bis dahin improvisieren und überbrücken.

Wir unternahmen einige Wanderungen in die Dünen, genossen die Sonnenuntergänge und bestiegen die 120 m hohe Moreeb Düne.

Wanderung in den Dünen
Moreeb Düne
Moreeb Düne

Hans hatte Kontakt zu einem Einheimischen bekommen, der eine Mitfahrt in seinem 400 PS. 8 Zylinder SUV in die Dünen anbot. Da war ich sofort dabei. Unglaublich, was diese Wagen im Sand leisten können. Der Luftdruck wurde auf 1,7 bar gesenkt und dann ging es los. Er hatte sichtlich Spaß uns zu zeigen, was er und sein Wagen kann. Der Höhepunkt war allerdings, dass er uns dann selbst fahren ließ. Das hat richtig Spaß gemacht.

sieht harmlos aus, hat aber 400 PS und 8 Zylinder

Abends waren wir noch zu einem Grillabend beim Besitzer des Camps eingeladen. Wenn Araber einladen, dann gibt es immer reichlich. Nicht nur die Menge war beeindruckend, sondern vor allem die Qualität, super Fleisch auf den Punkt gegrillt. Wir hatten es genossen.

sieht nicht nur lecker aus
sondern war es auch

Die Nacht war schwülheiß, bestimmt über 30 GradC im Wohnmobil, am Tag hatten wir an die 40 Grad. So waren wir froh, dass das nächste Ziel uns wieder an die Küste bringen sollte. Es ging 200 km nach Al Mirfa, nahe an der Saudi Arabischen Grenze.

Es war sehr stürmisch geworden und wir erlebten wieder einen Sandsturm. Das Thermometer sank auf 20 GradC und dann, nach 50 km leuchtete beim Womo die gelbe Motorwarnleuchte auf mit dem Hinweis: Motor überprüfen. Das kam zum richtigen Zeitpunkt, denn wir waren noch mindestens 50 km vom nächsten Ort entfernt, und Fiat gab es erst wieder in Abu Dhabi. Wir hatten in unserer erst kurzen Wohnmobilkarriere zwei Mal die Ehre, von dieser gelben Lampe besucht zu werden. Das erste Mal endete es in Spanien mit einem Turboschaden, das zweite Mal traf es uns im Leihwomo in Namibia, das zum Austausch des Womos führte. Also keine guten Erinnerungen.

wieder ein schei…. Sandsturm

Wir nahmen Kontakt zu Valerie auf und erfuhren, dass er 1,5 Stunden hinter uns war und das Fehlerauslesetablett dabei hatte. Wir hatten jetzt Zeit und fuhren zu einem LKW Car Wash, um unsere Salzschicht, die wir uns beim Sturm in Abu Dhabi eingehandelt hatten, zu entfernen. Ich bekam Kontakt zu einem jungen Araber, der in den USA studiert und nur kurz zu Hause war. Wir unterhielten uns nett, als sein Wagen fertig war stieg er ein und gab dem Wagenwäscher das Geld. Der kam dann zu uns und sagte: Your car ist payed. Ich konnte den abfahrenden Spender gerade noch erreichen und mich bei ihm bedanken. Solche Erlebnisse hat man hier öfters.

Wir trafen dann Valerie und die Diagnose zeigte den Fehler Partikelfilter. Er löschte ihn und forderte mich auf hochtouriger zu fahren, dann wäre das kein Problem. Also ist der 6. Gang für den Rest der Reise tabu.

Der Sturm nahm weiter zu und wir konnten in dem eigentlich sehr schönen Zielort nicht mal das Womo verlassen. Auch die Nacht war stürmisch und wir beschlossen für die nächsten 4 Tage unser eigenes Programm zu gestalten. Die Wettervorhersage sagte weiter stürmische Tage voraus und die nächsten, an der Küste liegende Ziele, wären für das Wetter ungeeignet gewesen.

Wir starteten nach Abu Dhabi um abends die Sheik Zayed Moschee beleuchtet zu erleben. Die Fahrt verlief problemlos, die Warnleuchte kehrte nicht zurück.

Nach dem Besuch einer Mall trafen wir abends noch Ernst und Christine, denen wir von unseren Plänen berichtet hatten und die dann entschieden, ebenfalls zur Moschee zu kommen.

Abu Dhabi in vom Sturm gereinigter Luft

Wie nicht anders zu erwarten, war sie illuminiert noch eindrucksvoller als am Tage, was dazu führt, dass ihr noch einige Fotos der Moschee aushalten müßt.

Sheik Zayed Moschee beleuchtet
Sheik Zayed Moschee beleuchtet
Sheik Zayed Moschee beleuchtet
Sheik Zayed Moschee beleuchtet
Sheik Zayed Moschee beleuchtet
Sheik Zayed Moschee beleuchtet

Wir hofften, auf dem Parkplatz vor der Moschee übernachten zu können und richteten uns entsprechend ein. Leider war dem nicht so. Um 22:30 Uhr klopfte es, ein Security Mann forderte uns freundlich aber bestimmt auf, das Gelände zu verlassen, nicht aber ohne uns inen Alternativplatz in der Nähe zu empfehlen. Den fanden wir dann auch nach einigen Runden im Kreisverkehr. Wir standen mit direkter Sicht auf die Moschee auf einem riesigen Parkplatz.

Wir entschlossen uns die nächsten 3 bis 4 Tage in Dubai zu zubringen, da es nach wie vor stürmisch war und die alternativen Ziele bei Wind ungeeignet erschienen. Außerdem wollten wir Dubai etwas intensiver kennen lernen als bei unserem ersten Besuch.

Wir fanden in Jumeira einen kleinen, öffentlichen Parkplatz, 100 m vom Meer und beschlossen dort zu bleiben.

Zunächst machten wir eine kleine Wanderung und kauften unterwegs einen 3 Tagespass für den Hop On Hop Off Bus. Diese war zwar nicht ganz billig, wir haben ihn aber in den nächsten Tagen voll ausgereizt.

Das Gute war, dass sich eine Station direkt am Strand befand, so dass wir über diese Linie immer wieder gut nach Hause kamen.

Wir befuhren 4 unterschiedliche Strecken am Tag, besuchten das Aquarium, machten eine Creekfahrt mit der Daw , unternahmen 2 Nighttouren durch ganz Dubai und fuhren mit dem Boot in und um die Palme. Dabei hatten wir besonders Glück, denn wir gerieten in eine Kreutzfahrertour, die so nicht angeboten wird. Diese Tour dauerte doppelt so lange, wie die übliche Tour und umfuhr die ganze Palme. Außerdem hatten wir eine deutsche Reisleitung, die ihrer Gruppe viel zur Insel und dem Leben in Dubai erzählen konnte.

Unsere letzte Station in den VAE war wieder Sharja, wo wir die letzte Nacht verbrachten und dann gemeinsam zur Grenze und Fähre nach Iran aufbrachen

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