Polen – Litauen – Lettland – Estland – Finnland – Norwegen – Dänemark Teil 4

Tag 40 unserer Reise

Unsere Route seit Tallin:

Finnland

Helsinki,Lappeenranta,Mikkeli,Savonlinna,Joensuu,Liskae,Kuhmo,Suomussalmi, Kuusamo,Rovaniemie,Inari

Norwegen

Kirkenes,Ifiord,Gamvik,Ifiord,Lakselv,Trollenholmen,Nord Kap

 

In Helsinki haben wir 2 Tage auf einem Stadtplatz verbracht mit guter Anbindung per U-Bahn in die Stadt. Wir haben eine Stadtrundfahrt unternommen und sind viel zu Fuss unterwegs gewesen. Unser Fazit: Grossstadt fuer die 2 Tag reicht.

Finnland besticht weniger durch ihre Staedte und Doerfer als vielmehr durch die Landshaft und die Weite. Man muss sich darauf einlassen stundenlang auf der Strasse kein Auto zu sehen. Dafür sind die Landschaft und die Seen einzigartig. Wir sind durch Karelien auf der sogenannten Via Karelia gefahren. Karelien ist noch immer geteilt. Der oestlihe Teil gehoert seit dem 2. Weltkrieg zu Russland.

Wir haben in Finnland bis auf Helsinki immer frei stehen können.

In Inari hatten wir ploetzlich einen Wasserschaden im Badezimmer. Ich meinte eine lose Schelle an der Wasser Zuleitung zum Wasserhahn des Waschbeckens als Ursache auszumachen. An die Schelle kam ich nicht ran. Wir haben uns dann durchgefragt und die Adresse eines ausgewanderten Deutschen bekommen, der eventuell helfen konnte. Wir sind dann dahin. Es handelte sich um eine Autoreparaturwerkstatt und so wurden wir auch empfangen. Der Besitzer, optisch schon lange zum Finnen mutiert mit wildem Bart begruesste uns wortkarg aber mit schwarzen Unterarmen, da er wohl gerade tief im Oel zu tun hatte. Er verschwand in unserem Bad (ohne sich die Haende zu waschen) und meinte, der Hahn sei defekt, er haette die Schelle angezogen und das Wasser wuerde trotzdem auslaufen. Wir baten ihn dann die Schlaeuche abzuklemmen, was erst dann auch tat.  Spaeter haben wir dann festgestellt, dass das Gahause vom Wasserhahn gerissen ist. Das kommt davon, wenn schwere Schraubertechnik auf filigrane Kunststoffarmaturen eines Wohnmobils treffen. Der Hahn ist hin. Und wir werden ihn bei Gelegenheit austauschen müssen.

Norwegen hat uns unmittelbar nach der Grenze schon in seinen Bann gezogen. Total andere Landschaft wild und felsig. Wir sind wunderschoene Strassen zum  sogenannten Wohnmobilnordkap nördlich von Gamvik gefahren. Dort war es allerdings kalt 3 Grad und stuermisch.  Wir haben dort den noerdlichsten Leuchtturm der Welt gesehen und eine Wanderung durch die dort karge Landschaft an der Barentsee gemacht.Der Wetterbericht sagte dann fuer heute gutes Wetter am eigentlichen Nord Kap voraus. Wir haben uns dann entschlossen, doch dorthin zu fahren, was wir eigentlich nicht vor hatten. Ueber Trollenholmen sind wir heute am Nord Kap angekommen. Der Hammer. Schon die Fahrt war bei Sonnenschein ein Genuss. Hier haben wir Sonnenschein klare Sicht, kein Nebel. Das ist fuer das Nord Kap auasergewoehnlich. Ich sitze gerade, während ich den Bericht schreibe draussen vor dem Wohnmobil im heute nicht mehr untergehenden  Sonnenschein. Einfach grandios.

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