Tag 70 unserer Reise
Nachstehend unsere Route:
Norwegen:
Alvik, Kinsarvik, Odda, Skare, Sauda, Rønnevik, Sand, Netvik, Hjelmelandsvagen, Jorpeland, Forsand, Oanes, Lauvvik, Stavanger, Reve, Sirevag, Egersund, Hauge, Flekkefjord, Farsund, Lindesnes, Kristiansand
Daenemark:
Hirtshals
Vor Nordheimsund haben wir den eindrucksvollen Wasserfall Steindalsfossen besichtigt, hinter dem man her gehen kann, sich also direkt zwischen Fels und Wasserfall befindet. Anschliessend ging es auf der landschaftlich grossartigen Nationalstrasse Hardanger ueber den Hardangerfjord und den Eidfjord weiter suedlich.

Eine weitere traumhafte Strasse ist die Ryfylke (Strasse Nr 520). Sie hat mir noch besser gefallen als der Trollenstieg. Eng, steil und verkehrsarm hat der Womofahrer nicht nur Spass, sondern auch Gelegenheit sich ueber viele Kilometer diese wunderschoene Gegend während der Fahrt anzuschauen.




In Sand hatten wir im Hafen wieder einen traumhaften Stellplatz gefunden. Gegen 23 Uhr ploetzlich ein lauter Knall. Ein riesiges Frachtschiff legt direkt vor unserer Nase an und laed noch schnell genau vor unserem Womo eine grosse Stahlkonstruktion ab. Am nächsten Morgen wurden wir wieder mit grossem Laerm geweckt. Ein anderer Frachter hatte ebenfalls wieder direkt vor unserer Nase angelegt, der darauf befindliche Bagger fuhr mit seiner grossen Schauffel vor unserem Fenster elegant hin und her und belud ab 7 Uhr Zement auf auf vier bereitstehenden Lastwagen, die uns alle umkreisten und nacheinander vorfuhren. Wir haben dann zwischen 2 Lastern die Luecke genutzt und diesen ungastlichen Platz verlassen 🙂
In Jorpeland haben wir eine Wanderung zum beruehmten Preikestolen gemacht. War ganz schön knackig. Oben war es sehr windig und leider nicht ganz klar. Trotzdem hatten wir eine schoene Aussicht vom Felsplateau.




In Forsand haben wir am Faehranleger uebernachtet. Abends klopfte es ploetzlich an unserer Tür. 2 junge Frauen standen vor mir mit einer Schuessel, in der 2 Fische lagen. Sie waren Kanuwanderer, hatten geangelt und 2 superschoene Lachsforellen gefangen. Da sie selbst nicht kochen konnten oder wollten, boten sie mir die Fische als Geschenk an. Ich habe noch nie einen Fisch ausgenommen und habe dann doch nach kurzer Ueberlegung dankend angenommen. Draussen am Fjolrd habe ich mich dann über die Fische hergemacht in guter Gesellschaft von etwa 20 Moewen. Die waren aber nicht aggressiv sondern dankbar fuer jeden Bissen, den ich Ihnen zugeworfen habe. Die Fische habe ich dann gebraten und mit grossem Genuss teilweise noch am gleichen Abend gegessen.
Am naechsten Tag haben wir auf dem Lysefjord eine 5 stuendige Fahrt mit einer Ausflugsfaehre unternommen. Die Schaereninseln sind einzigartig, ein grossartiges Erlebnis, ausserdem konnten wir sowohl den Preikestolen als auch den Kjerag sehen. Auf der Rueckfahrt stiegen ein paar Basejumper zu, sie hatten sich zuvor wohl von letzterem herabgestuerzt…
Stavanger hat uns etwas enttaeuscht. Nichts los. Wir haben uns alles angeschaut, aber ausser dem Dom (auch noch in Reparatur) und dem Erdoelmueum, was wirklich interessant und einen Besuch wert war, gab es nichts Besonderes zu sehen.

Von Stavanger sind wir am naechsten Tag auf der nationalen Touristenstrasse Jaeren und dann weiter auf der sogenannten Nordseestrassse in Richtung Kap Lindesnes, dem suedlichsten Ort Norwegens gefahren. Diese Strasse ist sehr zu empfehlen. Sie führt durch Landschaften aehnlich der Holsteinischen Schweiz.
In Kap Lindesnes haben wir am Leuchtturm einen schoenen Übernachtungsplatz gefunden. Bei schoenstem Wetter haben wir einen super Spaziergang durch die Schaeren gemacht und Revue passieren lassen, dass wir zwei verschiedene Nordkapps erlebt haben und nun am Suedkapp angekommen sind.


Danach ging es nach Kristiansand.
Dort hat sich Ute um ein preisguenstiges Faehrticket gekuemmert.
Kurz danach konnten wir einchecken und sind dann abends in Hirtshals in Daenemark rechtzeitig zum Halbfinale Deutschland – Brasilien angekommen.

In Hirtshals haben wir heute einen wunderschoenen Strandtag eingelegt.
