
3.1.24 bis 5.1.24 Anreise über Düsseldorf, Paris, Santiago de Chile, Punta Arenas
Nachdem uns Heidi und Peter netterweise nach Düsseldorf gebracht hatten, mussten wir noch 2,5 Stunden warten, da die Gepäckvorschriften wieder geändert wurden. Erst 2 Stunden vor Abflug nehmen sie Gepäckstücke an.
Wir verließen Düsseldorf in usseligem Wetter, aber bester Laune.


Paris empfing uns ebenfalls feucht fröhlig. Dort hatten wir 7,5 Stunden Aufenthalt, den wir Gott sei Dank in einer bequemen Lounge verbringen konnten.

Der Flug nach Santiago begann erst einmal mit mehrmaligem Sitzplatzwechsel. Utes Sitz war defekt und das Bordentertainment funktionierte auch nicht. Uns wurden dann alternative Plätze angeboten, die dann doch nicht frei waren. Schließlich fanden wir dann 2 Sitze, leider nicht nebeneinander, aber sie waren ok.

Der Bordservice war ok. Ich konnte auf dem 14,5 Stundenflug bestimmt 8 Stunden schlafen. Allerdings wurden wir öfters durch heftige Turbulenzen wieder wach gemacht.
Die Einreise in Chile verlief problemlos, obwohl wir anscheinend die Einzigen waren, die kein Immigration Formular ausgefüllt hatten. Schien nicht so wichtig, wir wurden durchgewunken.
Dann begann der perfekte Service von Hurtigruten. Ab Einreiseschalter standen im Abstand von 20 m Mitarbeiter in Hurtigruten T-Shirts, die uns in Empfang nahmen und zum nächsten Mitarbeiter begleiteten. Dann wurden wir zum Mandarin Orientel Hotel gebracht, wo Hurtigruten einen ganzen Bereich reserviert hatte, um uns mit Informationen, Getränken, Sandwiches zu versorgen. Wir mußten noch auf die Zimmer warten, die noch nicht fertig waren. Zwischenzeitlich hatte ich ein Angebot über eine 4 stündige Stadtrundfahrt entdeckt, zu der wir uns sofort anmeldeten.
Schließlich bekamen wir unsere Schlüssel mit der Bemerkung: you are lucky, you got an upgrade for a suite with terrace. So sieht sie aus.









Dazu kommt noch eine Gästetoilette und ein Ankleidezimmer. Fanden wir eine nette Geste.
Da ich über Chile bisher nicht viel Detailwissen angesammelt hatte, war die Stadtrundfahrt durch die Details des Reiseleiters über Chile sehr informativ.














Und die Anreise geht weiter.
Morgens um 4 Uhr hieß es aufstehen. Mit 8 Bussen ging es zum Flughafen. Wir wurden für Nr.1 eingeteilt mit dem Privileg, als erste Gruppe abzureisen und damit am frühesten aufzustehen. Es stand ein 3,5 stündiger Flug nach Punta Arenas an. Ich erhielt beide Bordkarten und nach einiger Zeit fragte Ute, wo ich sitze. Sitz 21a passte nicht zu 2c, dem Sitz von Ute. Dann sahen wir, dass ich eine Bordkarte nach Easter Island erhalten hatte. Gott sei Dank hatten wir dies jetzt bemerkt. Mit der Reiseleitung ging es noch einmal zum Schalter, wo ich die richtige Bordkarte erhielt. Allerdings war ja auch mein Koffer schon eingecheckt Richtung Osterinseln. Man beruhigte mich, das mit dem Koffer würde schon klappen. Trotzdem war mir unbehaglich bei dem Gedanken ohne Koffer die Tour zu beginnen, ohne Möglichkeit noch Sachen einzukaufen.
Lange Rede kurzer Sinn alles war gut, der Koffer kam an.
Es folgte das Verladen der Koffer und eine kleine Stadtrundfahrt durch Punta Arenas


Wir besuchten ein Museum und erfuhren einiges über die Ureinwohnen. Von den hier früher lebenden 5 Stämmen haben leider keine die Besiedelung der „Weißen“ von vor hundert Jahren überlebt, und damit gibt es nur wenige Zeugnisse deren Kultur. Danach fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt und dem Zentralplatz der Stadt. In Patagonien leben 180000 Menschen, in Punta Arenas 130000 davon. Patagonien ist halb so groß wir die „alte“ Bundesrepublik.









Danach ging es dann endlich zum Schiff. Nach einigen Sicherheitschecks konnten wir unsere Kabine beziehen und auspacken. Wir erhielten unsere Stiefel und eine Jacke. Während des Abendessens verließen wir Punta Arenas.



Jetzt werden wir uns erst einmal von der anstrengenden Anreise erholen und sind gespannt was uns erwartet.
